Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg - Demokratie leben!

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"Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg - Demokratie leben!"

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg mit seinen rund 350.000 Einwohner_innen ist in seiner Vielfalt und Buntheit einer der abwechslungsreichsten Bezirke Berlins und offen für die verschiedensten Lebensentwürfe. Damit diese Offenheit, die für den quirligen Schöneberger Norden genauso gilt wie für das ruhige und beschauliche Lichtenrade, als wesentlicher Bestandteil des nachbarschaftlichen Gemeinlebens Bestand hat, müssen alle gesellschaftlichen Kräfte Hand in Hand zusammenarbeiten.

Aus diesem Grund nimmt das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg gemeinsam mit seinem Kooperationspartner ARBEIT UND LEBEN Berlin-Brandenburg DGB/VHS e. V. seit dem 01.01.2019 am Bundesprogramm „Demokratie leben!“ teil, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aufgelegt wird. Im Rahmen einer „Partnerschaft für Demokratie“ soll mit Beteiligung zivilgesellschaftlicher Akteur_innen sowohl die Demokratieentwicklung als auch die Extremismusbekämpfung und -prävention in Tempelhof-Schöneberg vorangetrieben werden.

Gerade in Zeiten, in denen populistische Stimmen lauter werden, antisemitische Vorfälle zunehmen und sich Verschwörungstheorien im Internet verbreiten, ist es wichtig, ein deutliches Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit zu setzen. Daher wird das Bezirksamt gemeinsam mit dem Kooperationspartner ARBEIT UND LEBEN den Fokus der Projektarbeit im Jahr 2020 darauf legen, ein bezirkliches Bündnis gegen Antisemitismus ins Leben zu rufen. Darüber hinaus werden im Laufe des Jahres auch punktuell Jugendprojekte zum Thema Antisemitismusprävention unterstützt.

Das Projekt „Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg – Demokratie leben!“ wird vom BMFSFJ derzeit bis zum 31.12.2021 gefördert. Ein Begleitausschuss und ein Jugendforum flankieren die Projektarbeit und sind in Entscheidungen über die Vergabe von Fördermitteln eingebunden.

Zur Unterstützung beim Aufbau des Bündnisses gegen Antisemitismus wurde in der ersten Jahreshälfte 2020 mittels Interessenbekundungs- und anschließendem Auswahlverfahren im Begleitausschuss des Projekts ein externer Träger gesucht. Nachdem die Entscheidung auf das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment der ZWST gefallen ist, beginnt in der zweiten Jahreshälfte der Bündnisaufbau.

Kontakt

Koordinierungs- und Fachstelle
Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg DGB/VHS e. V.
Frau Ungern-Sternberg
Telefon: (030) 5130 192 47
E-Mail an Frau Ungern-Sternberg

Federführendes Amt
Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin
Beauftragte für queere Lebensweisen und gegen Rechtsextremismus
Frau Linberg
Telefon: (030) 90277-3642
E-Mail an Frau Linberg

Logo und Förderzusatz "Demokratie leben!"
Bild: BMFSFJ

Ältere Meldungen

Interessenbekundungsverfahren "Aufbau eines Bündnisses gegen Antisemitismus in Tempelhof-Schöneberg"

Aufgrund sich häufender Vorfälle mit antisemitischen Hintergrund will das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg ein bezirkliches Bündnis gegen Antisemitismus aufbauen. Dafür wird eine Trägerorganisation gesucht, die sowohl Erfahrungen in der Bündnisarbeit als auch im Themenfeld Antisemitismusprävention vorweisen kann. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie leben!” des Bundes-ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Auftraggeber

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Bezirksbürgermeisterin

Anlass des Verfahrens

Vergabe einer Zuwendung

Zuwendungszweck

Gründung eines bezirklichen Bündnisses gegen Antisemitismus

Form des Verfahrens

Formloses Interessenbekundungsverfahren

Bewerbungsfrist

06.03.2020
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist eingehende Anträge werden vom Auswahlverfahren ausgeschlossen.

Form und Ort des Eingangs der Teilnahmeanträge

Teilnahmeanträge sind schriftlich oder elektronisch in Textform einzureichen

Postanschrift

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin
Frau Linberg
- BzBm QR -
10820 Berlin

E-Mail an Frau Linberg

Leistungsbeschreibung

Ziel des Verfahrens ist die Auswahl einer Trägerorganisation für den Aufbau eines Bündnisses gegen Antisemitismus in Tempelhof-Schöneberg

Zeitraum

01.03.2020 bis 31.12.2020

Budget

Maximal 50.000,- Euro als Zuwendung

Eignungskriterien

  • Erfahrung in der Gründung von Bündnissen sowie der Bündnisarbeit
  • Erfahrung in der Antisemitismusprävention
  • Kenntnisse über antisemitische Entwicklungen und Vorfälle insbesondere im Bezirk

Aufgaben in der Bewerbungsphase

Einreichung eines Grobkonzepts “Bündnisaufbau” sowie dessen Vorstellung (voraussichtlich 14. Kalenderwoche) im Begleitausschuss

Aufgaben im Falle einer Beauftragung

  • Kick-off Gespräch zur Klärung der Zusammenarbeit und Vorgehensweise basierend auf dem ausdifferenzierten Konzept “Bündnisaufbau”
  • Organisation/Koordination der Bündnisgründung und Entwicklung erster Aktivitäten
  • Suche/Ansprache potentieller Bündnispartner_innen in Absprache mit der Auftraggeberin
  • Regelmäßige Arbeitstreffen mit dem Bezirksamt, der Koordinierungs- und Fachstelle sowie dem Begleitausschuss
  • Berücksichtigung des Landeskonzepts gegen Antisemitismus
    • Operationalisierung für den Bezirk Tempelhof-Schöneberg
    • Bündnis-Leitbildentwicklung
    • Handlungsfelder definieren
    • Entwicklung von Aktionen/Maßnahmen für die Umsetzung in den Folgejahren

Einzureichende Unterlagen (maximal 7 Seiten)

Bitte beschreiben Sie stichpunktartig Ihre Vorgehensweise, die Konzeptidee und stellen Sie Ihre Expertise in dem beschriebenen Handlungsfeld unter Angabe relevanter Referenzen dar. Erstellen Sie außerdem eine Zeit-/Arbeitsplanung für die Umsetzung der Leistung sowie eine transparente Kostenplanung. Optionale Leistungen/Ausführungsvarianten können dargestellt werden, grundsätzlich müssen jedoch alle benannten Leistungen von Ihrem Konzept aufgegriffen werden.

Auswahlkriterien

Die Auswahl erfolgt durch den Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie “Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg – Demokratie leben!”. Zentrale Bewertungspunkte sind die Vorgehensweise und das Konzept, die Zeit-/Arbeits- und Finanzplanung sowie Ihre Kompetenzen im genannten Handlungsfeld. Wichtig ist, dass Sie über ausreichende einschlägige Erfahrungen verfügen und einen plausiblen Zeitplan vorlegen, der auch notwendige Unterstützung durch bzw. Beteiligung des Auftraggebers darstellt.

Hinweis

Rechtliche Forderungen oder Ansprüche auf Ausführung der Maßnahme oder finanzielle Mittel seitens der Bewerber_innen bestehen mit der Teilnahme am Auswahlverfahren nicht. Die Teilnahme ist unverbindlich. Kosten werden im Rahmen des Verfahrens nicht erstattet.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und stehen für Rückfragen gern zur Verfü-gung!

Kontakt

*Koordinierungs- und Fachstelle
Arbeit und Leben DGB/VHS Berlin-Brandenburg*
Frau Ungern-Sternberg
Telefon: (030) 5130 192 47
E-Mail an Frau Ungern-Sternberg

Federführendes Amt
Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin
Beauftragte für queere Lebensweisen und gegen Rechtsextremismus
Frau Linberg
Telefon: (030) 90277-3642
E-Mail an Frau Linberg

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Bild: BMFSFJ

"Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg - Demokratie leben!"

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg mit seinen rund 350.000 Einwohner_innen ist in seiner Vielfalt und Buntheit einer der abwechslungsreichsten Bezirke Berlins und offen für die verschiedensten Lebensentwürfe. Damit diese Offenheit, die für den quirligen Schöneberger Norden genauso gilt wie für das ruhige und beschauliche Lichtenrade, als wesentlicher Bestandteil des nachbarschaftlichen Gemeinlebens Bestand hat, müssen alle gesellschaftlichen Kräfte Hand in Hand zusammenarbeiten.

Aus diesem Grund nimmt das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg gemeinsam mit seinem Kooperationspartner „Arbeit und Leben DGB/VHS Berlin-Brandenburg“ seit dem 01.01.2019 am Bundesprogramm „Demokratie leben!“ teil, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgelegt wird. Im Rahmen einer „Partnerschaft für Demokratie“ soll mit Beteiligung zivilgesellschaftlicher Akteur_innen sowohl die Demokratieentwicklung als auch die Extremismusbekämpfung und -prävention in Tempelhof-Schöneberg vorangetrieben werden.

Gerade in Zeiten, in denen populistische Stimmen lauter werden und antisemitische Vorfälle zunehmen, ist es wichtig, ein deutliches Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit zu setzen. In diesem Sinne richtet sich das Projekt „Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg – Demokratie leben!“ in erster Linie an Jugendliche und junge Menschen, die sich mit der kreativen Umsetzung eigener Projektideen den Themen Antisemitismus, Diskriminierung und Ausgrenzung annähern wollen.

Die Laufzeit des Projekts ist zunächst bis zum 31. Dezember 2019 festgelegt, wobei aber eine Verlängerung möglich ist.

Für die Umsetzung des Projekts wird sowohl ein Begleitausschuss als auch ein Jugendforum gebildet, die über die Verwendung der Fördermittel entscheiden.

Wenn Sie sich an dem Projekt beteiligen möchten oder sogar schon eine kreative Idee für ein eigenes Projekt zu den Themen Antisemitismus-Bekämpfung und Demokratieförderung haben, dann melden Sie sich unter dem nachfolgenden Link bis spätestens 15. März 2019 an:

(Link wurde wegen Zeitablauf entfernt!)

Weitere Informationen erhalten Sie bei den unten genannten Ansprechpersonen

Ansprechpersonen

Federführendes Amt
Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin
Svetlana Linberg
Beauftragte der Bezirksbürgermeisterin für queere Lebensweisen und gegen Rechtsextremismus
John-F.-Kennedy-Platz
10825 Berlin
Tel. (030) 90277-3642
E-Mail (gegen Rechstextremismus)

Fach- und Koordinierungsstelle
ARBEIT UND LEBEN Berlin-Brandenburg e. V. (DGB/VHS)
Leonie Ungern-Sternberg
Kapweg 4
13405 Berlin
Tel.: (030) 5130 192 47
E-Mail an ARBEIT UND LEBEN