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Gedankenaustausch zur Situation der Handwerksbetriebe in Berlin

Zwei Frauen und drei Männer stehen nebeneinander in einem Raum und lächeln in die Kamera.
Von links nach rechts: Svend Liebscher HWK, Angelika Schöttler Bezirksbürgermeisterin, Carola Zarth Präsidentin HWK, Jürgen Wittke Hauptgeschäftsführer HWK und Anselm Lotz IHK
Pressemitteilung Nr. 030 vom 28.01.2020

Zwischen Bezirksbürgermeisterin und Präsidentin der Berliner Handwerkskammer

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler traf sich mit der Präsidentin der Handwerkskammer Carola Zarth zum Gedankenaustausch über die Situation der Handwerksunternehmen in Berlin. Mit dabei waren von der HWK Hauptgeschäftsführer Jürgen Wittke und Svend Liebscher sowie Anselm Lotz von der IHK und die bezirkliche Wirtschaftsförderung.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler hatte anlässlich des hohen Verdrängungsdrucks, der auf den innerstädtischen Handwerksbetrieben lastet, um ein Gespräch gebeten.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:

Hohe Mieten, heranrückende Wohnbebauung, fehlende Ersatzstandorte machen es den kleinen Unternehmen immer schwerer, sich in den Bezirken zu behaupten. Sie sind wichtig für die wohnortnahe Versorgung der Einwohner_innen und bilden gleichzeitig einen wichtigen Baustein der Bauunternehmen, die den Wohnungsbau für die Stadt leisten. Der derzeitige Verdrängungsprozess Richtung Brandenburg schafft letztendlich mehr Verkehr und wird das Bauen auch verteuern. Dazu kommt, dass der Umzug eines Handwerkunternehmens aufgrund der damit verbundenen hohen Kosten auch zu einer Insolvenz oder Aufgabe des Betriebes führen kann. Außerdem sind Handwerksbetriebe wichtige Arbeitgeber_innen und Ausbilder_innen.

Von Beginn an war das Gespräch konstruktiv zugewandt und schnell waren sich alle Anwesenden einig, dass Eile geboten ist und gemeinsam eine Strategie für Maßnahmen entwickelt werden muss, um diese unerwünschte Entwicklung aufzuhalten.

Es wurde vereinbart, für dieses Jahr gemeinsam zu einem Treffen mit allen Akteuren einzuladen und um das Thema Einzelhandel zu erweitern, da dieser mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat.