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Zaunbau in der Marienfelder Feldmark

Pressemitteilung Nr. 410 vom 10.12.2020

Schutz der empfindlichen Lebensräume ist nötig

Im Auftrag des Umwelt- und Naturschutzamtes werden derzeit in der Marienfelder Feldmark entlang des Schichauwegs und an ausgewählten Wegeabschnitten Holzzäune errichtet. Die Einfriedung am Schichauweg soll das illegale Abladen von Abfällen auf den Feldern verhindern. Hierzu wird demnächst auch die Zufahrtsschranke erneuert. Die Zaunelemente im Bereich der Landwirtschaftsflächen sollen die Besucher_innen dazu anhalten, die bewirtschafteten Flächen nicht zu betreten und mitgeführte Hunde anzuleinen. Die Marienfelder Feldmark kann als Naturraum nur erhalten werden, wenn die Landwirte in der Lage sind, die Flächen wirtschaftlich zu nutzen. Dies wird insbesondere durch das Betreten kultivierter Flächen sowie die Hinterlassenschaften nicht angeleinter Hunde erheblich erschwert.

Die Marienfelder Feldmark bietet aufgrund ihrer strukturreichen landwirtschaftlichen Nutzung streng geschützten Arten, wie zum Beispiel der Feldlerche und dem Feldhasen einen natürlichen Lebensraum. Beide Arten gelten als sehr störungsempfindlich, insbesondere, wenn sich Besucher_innen und freilaufende Hunde von den vorgegebenen Wegen entfernen.

Umweltstadtrat Oliver Schworck:

Ich bitte alle Besucher_innen der Feldmark darum, die berechtigten Ansprüche der Landwirtschaft sowie die Lebensräume der seltenen und geschützten Tiere zu respektieren. Bitte betreten Sie die ausgewiesenen Schutzflächen nicht und führen Sie Ihre Hunde in der gesamten Feldmark an der Leine.