Neue Stolpersteine in Friedenau

Pressemitteilung Nr. 517 vom 06.12.2019

Am Freitag, 6. Dezember 2019 verlegt der Künstler Gunter Demnig 15 Stolpersteine in Friedenau. An vier Adressen wird an die Familien Kaufmann und Cohn (Varziner Straße 3 und 4), die Familie Fernbach (Wilhelmshöher Straße 24) und die Familie Kleinberger/ Ney (Bundesallee 79a) erinnert.

Bildvergrößerung: Foto von verlegten Stolpersteinen neben denen weiße und rote Rosen liegen.
Beispielbild Stolpersteine
  • Freitag, 6. Dezember 2019 ab 9:25 Uhr
  • Die Verlegungen finden an verschiedenen Orten statt
  • Zeitplan und Ort der Verlegungen: Siehe unten
  • Gedenkfeier zur Stolperstein-Verlegung für die Familie Fernbach
  • Freitag, 6. Dezember 2019 um 17:00 Uhr
  • Kirche zum Guten Hirten, Bundesallee 76A, 12161 Berlin

Zu einer Gedenkveranstaltung mit Angehörigen der Familie Fernbach lädt die Hausinitiative der Wilhelmshöher Straße 24 am gleichen Tag um 17:00 Uhr in die Kirche Zum Guten Hirten ein. Gäste sind herzlich willkommen.

Prof. Dr. Leo Fernbach war 84 Jahre alt, als er mit seiner Frau Amalie und dem Sohn und Kinderarzt Hans Fernbach im Oktober 1942 nach Theresienstadt deportiert wurde. Die beiden Töchter Ruth und Anna, von Beruf Musiklehrerin und Säuglingskrankenschwester, wurden Anfang 1943 deportiert und ermordet. Leo Fernbach lebte seit 1915 in der Wilhelmshöher 24 und über 40 Jahre in Friedenau. Bis zu seiner Pensionierung 1924 war er Oberlehrer an der Luisenstädtischen Oberrealschule. Seine Frau Amalie und ihre vier Kinder wurden 1906 in der Kirche Zum Guten Hirten getauft.

Zeitplan der Verlegungen:

  • 09:25 Uhr I Varziner Str. 3 I 3 Stolpersteine für die Familie Kaufmann
  • 09:40 Uhr I Varziner Str. 4 I 3 Stolpersteine für die Familie Cohn
  • 10:00 Uhr I Wilhelmhöher Str. 24 I 6 Stolpersteine für die Familie Fernbach
  • 10:40 Uhr I Bundesallee 79a I 3 Stolpersteine für die Familie Kleinberger /Ney

Da die Verlegungen durch Herrn Demnig zeitlich abweichen können, empfehlen wir, bei Interesse eine halbe Stunde früher einzutreffen.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Webseite der Museen Tempelhof-Schöneberg.