Transgender Day of Remembrance - Internationaler Gedenktag für die Opfer trans*-feindlicher Gewalt

Pressemitteilung Nr. 435 vom 21.11.2017

Seit 1999 wird jährlich am 20. November weltweit der zahlreichen Opfer trans*-feindlicher Gewalt gedacht. Initiiert wurde der Tag von Gwendolyn Ann Smith aus Anlass des Mordes an der transgeschlechtlichen Rita Hester, die im November 1998 ermordet wurde. Über diesen Mord gab es fast keinerlei Berichterstattung und er gilt bis heute als nicht aufgeklärt.

„Auch bei uns in Deutschland sind transidente Menschen immer wieder von Diskriminierungen, Anfeindungen bis hin zu gewalttätigen Übergriffen betroffen. Es ist daher wichtig, auf diese Problematik stets aufs Neue aufmerksam zu machen und diese Taten zu verurteilen. Gewalt gegen Menschen, aus welchen Gründen auch immer, darf in unserer offenen und von Vielfalt geprägten Gesellschaft kein Platz eingeräumt werden. Es muss daher Aufgabe der Allgemeinheit sein, für ein gewalt- und diskriminierungsfreies Miteinander einzutreten“, so Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Kontakt:
Beauftragte der Bezirksbürgermeisterin für queere Lebensweisen und gegen Rechtsextremismus
Svetlana Linberg, Tel. 90277- 3642
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