Einigung über die Sanierung und Ertüchtigung der denkmalgeschützten Yorckbrücken geglückt!

Pressemitteilung Nr. 280 vom 28.06.2017

In Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, der Deutschen Bahn AG, den Denkmalschutzbehörden, der Grün Berlin GmbH und dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg wurde auf der Grundlage einer neuen statischen Untersuchung durch das Ingenieurbüro Klähne eine Einigung über die Instandsetzung der ausgehängten Yorckbrücken erzielt. Nach Vorlage verschiedener Varianten durch das Gutachterbüro zielt die Einigung darauf ab, das vorhandene Tragwerk zu verstärken, den Überbau von den Stützen zu trennen und die Gelenke am Überbau zu schließen.

Bezirksstadtrat Oltmann begrüßt ausdrücklich diese Einigung: “Damit ist endlich die Voraussetzung geschaffen worden, die bereits ausgebauten Brücken über die Yorckstraße zu sanieren und die dringend benötigten Fuß- und Radwegverbindungen zwischen Gleisdreieckpark und Flaschenhalspark über die denkmalgeschützten Brücken herzustellen.“ Die neu geschaffenen Grünflächen und autofreien Wege auf dem Gelände der ehemaligen Anhalter Bahn werden inzwischen von Fußgängern und insbesondere Radfahrern stark frequentiert.

Je nach Konstruktion der Brücke gibt es technisch verschiedene Fahrbahnaufbauten für die geplanten Fuß- und Radwege über die Yorckstraße, Baustadtrat Oltmann verbindet damit die Hoffnung, „dass nunmehr auch eine technische Lösung gefunden wurde, die es auch für die bereits im Sinne der Denkmalpflege restaurierte Brücke Nr. 5 an der Bautzener Straße ermöglichen wird, durch eine entsprechende Ertüchtigung eine zusätzliche Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Gleisdreieckpark und den öffentlichen Grünflächen an der Bautzener Straße bis zum Fernbahnhof Südkreuz herzustellen. Eine Finanzierung des Radwegebaus über die Yorckbrücke 5 ist vertraglich mit dem Bauherrn des Wohnungsbauprojekts an der Bautzener Straße bereits vereinbart.

Baustadtrat Oltmann dankt Verkehrsstaatsekretär Kirchner für seine Unterstützung dieses Projektes, das eine noch bessere Erschließung des neu geschaffenen Grün- und Erholungsraumes auf ehemaligen Bahnflächen für die Berliner Bevölkerung möglich macht.

Zur Klärung weiterer Details sowohl für die Brücke Nr. 5 als auch die Brücke Nr. 15 wird es demnächst ein weiteres Abstimmungsgespräch zwischen der Deutschen Bahn, der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, der Denkmalschutzbehörden sowie dem bezirklichen Stadtentwicklungsamt geben. Eine entsprechende vertragliche Vereinbarung für diese beiden Brücken ist vorbereitet.

Mit Beginn bzw. Fortsetzung der baulichen Maßnahmen an den Brücken wird noch in diesem Jahr gerechnet.

Außerdem wird auch noch eine vertraglich vereinbarte Sanierung der Eingangsbrücken Nr. 1 in Schöneberg und Nr. 30 in Kreuzberg durch die Deutsche Bahn bis 2018 erwartet. Damit wird ein weiterer Baustein zur Verbesserung des ehemals unwirtlichen Straßenabschnitts unter den Yorckbrücken zu den bereits in den letzten Jahren erfolgten Maßnahmen hinzugefügt, hin zu einem attraktiven Stadtraum mit vielfältigen urbanen Nutzungen und stadtbildprägenden geschichtlichen Zeugen der Verkehrsinfrastruktur Berlins.

Ansprechperson: Jörn Oltmann, Stadtrat für Stadtentwicklung und Bauen, Tel. 90277 – 2261