Antisemitismus hat keinen Platz in Tempelhof-Schöneberg

Pressemitteilung Nr. 153 vom 05.04.2017

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und dem Bezirksstadtrat für Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport, Oliver Schworck, ist die vollständige Aufklärung der beschriebenen antisemitischen Diskriminierungen an der Friedenauer Gemeinschaftsschule überaus wichtig.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Bezirksstadtrat Oliver Schworck erklären gemeinsam:

„Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg ist ein weltoffener Bezirk, der sich stets gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus wendet und dies auch weiterhin aktiv tun wird.
Geschichtliche Aufklärungsarbeit ist eines der zentralen Themen im Bezirk und es werden verschiedene Projekte unterstützt.

Antisemitismus hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Schulen sind ein Spiegelbild der Gesellschaft. Gerade hier ist es wichtig frühzeitig durch Aufklärung junge Menschen zu demokratischen und weltoffenen Bürger_innen zu erziehen, die stark genug sind, für die Würde und Freiheit eines jeden Menschen einzutreten.

Die Friedenauer Gemeinschaftsschule selbst hat sich auf ihrer Homepage zu den bekannt gewordenen Vorfällen geäußert und dargestellt, wie wichtig auch der Schule ein toleranter Umgang der Schüler_innen untereinander ist. Seit 2016 ist sie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und setzt sich für einen friedvollen und toleranten Umgang ein. Der Vorfall wird in der Schule aktiv bearbeitet.

Als zuständige Behörde wird die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie die Vorfälle an der Schule untersuchen. Den jungen Menschen muss hier sehr deutlich klar gemacht werden, dass Ihr Fehlverhalten nicht geduldet wird. Dazu gehört auch das Zusehen ohne einzugreifen.
Antisemitismus ist kein Kavaliersdelikt. Antisemitismus zu ächten muss ein gesellschaftlicher Konsens sein.“

Weitere Informationen: Büro der Bezirksbürgermeisterin, Tel. 90277-2301