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9. Kiezspaziergang

9. Kiezspaziergang am 28. September 2019

9. Kiezspaziergang am 28. September 2019

„Rund um die Lankwitzer Dorfaue“

Der Herbst ist da, auch „Rund um die Lankwitzer Dorfaue“! Genau dahin verschlug es Cerstin Richter-Kotowski und die rund 40 geladenen Kiezspaziergangteilnehmenden am Samstag, dem 28. September 2019.

Gestartet wurde bei strahlendem Sonnenschein am Gemeindeparkt Lankwitz, zudem die Bezirksbürgermeisterin Einiges zu berichten hatte.
Der Gemeindepark Lankwitz zeichnet sich nicht nur durch seinen großzügig angelegten Teich im Mittelpunkt des Parks aus, sondern auch durch seine Tiergehege, welche sowohl von Dammwild als auch von mehreren kleinen Ziegen bewohnt werden. In Kombination mit den vielen Liegewiesen und zahlreichen Parkbänken, die zum Verweilen einladen, bietet der Lankwitzer Gemeindepark ein schönes Ausflugsziel für die ganze Familie.

Bei mittlerweile recht grau gewordenem Himmel, setzten die Spaziergängerinnen und Spaziergänger ihren gemeinsamen Weg fort immer entlang der „Lankeaue“, die sie nach kurzem Marsch direkt auf die Alt Lankwitzer Dorfaue führt, wo sie schon sehr herzlich vom Schäfer Martin Haesner erwartet wurden. Martin Haesner berichtete ausführlich, wie es zu der ungewöhnlichen Idee kam, eine Herde von Schafen mitten in der Stadt zu halten und sie als „ökologischen Rasenmäher“ einzusetzen. Der Schäfer zeigte den Spaziergängern das ca. 8.000 m² große Areal, welches ihm von dem Bezirk für sein Vorhaben zur Verfügung gestellt wurde. Er berichtete über die Problematik der immer länger anhaltenden Dürreperioden und die starken Auswirkungen dieser auf seine Grünflächen. Er erläuterte die Notwendigkeit von ehrenamtlichen Engagement, um der Austrocknung der Grünflächen entgegen zu wirken.

Einen ordentlichen Regenfall gut abgepasst, fanden sich die Teilnehmenden ein paar Meter weiter in dem kaum bekannten „Lankwitzer Kloster“ ein, welches heute durch die Gemeinschaft Chemin Neuf bewirtschaftet und bewohnt wird. Schwester Andrea Eulitz erzählte von der Entstehung der katholischen Gemeinschaft mit ökumenischer Berufung, ihrer Arbeit und dem alten Gebäudeensemble des Klosters. Sie führte die Gruppe in die „Katakomben“ des Chemin Neuf Klosters, wo sich ein beeindruckender Gebetsraum befindet, der durch unterirdisch verwinkelte Flure zu erreichen ist.

Zum Abschluss des Tages führte Cerstin Richter-Kotowski die Teilnehmenden in die unweit entfernte Alt Lankwitzer Dorfkirche, wo sie von Pfarrerin Dorothea Preisler empfangen wurden. Die Pfarrerin lud alle Teilnehmenden sehr herzlich in die kleine Kirche ein, wo sie sowohl zu der Geschichte des Kirchengebäudes berichtete, als auch über die mühsamen Wiederaufbauversuche nach der Bombardierung von Lankwitz im Zweiten Weltkrieg.