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2. Kiezspaziergang

„Besondere Architektur in Steglitz“

Das neue Format „Kiezspaziergang mit der Bezirksbürgermeisterin“ ging am 23. Juni 2018 in die zweite Runde. Innerhalb kürzester Zeit waren alle 40 Teilnehmerplätze bereits belegt.

Der zweite Kiezspaziergang führte die historisch und architektonisch interessierten Bürgerinnen und Bürger zusammen mit der Bezirksbürgermeisterin in den schönen Ortsteil Steglitz.

Der Startpunkt und zugleich die erste Station war die Schwartzsche Villa. Die Leiterin des Fachbereiches Kultur lud alle herzlich dazu ein, sich die imposanten Räumlichkeiten des ehemaligen Sommersitzes der Familie Schwartz, einmal näher anzuschauen und berichtete parallel Interessantes über die damaligen Nachnutzungsideen, die für die Schwartsche Villa vorgesehen waren.

Auf dem Weg zur nächsten Station gab die Bezirksbürgermeisterin spontan noch einen kurzen Beitrag zur Matthäus-Kirche. Sie berichtete über bauliche Neuerungen und zur besonderen Architektur der Kirche.

Nach kurzem Fußmarsch erreichte die Gruppe das Gutshaus Steglitz, das auch „Wrangelschlößchen“ genannt wird. Zur Historie des Gutshauses berichtete natürlich die Bezirksbürgermeisterin selbst und brachte die Teilnehmenden mit dem Schlusssatz: „Welche Bürgermeisterin kann schon von sich sagen, dass sie ihr eigenes Schlösschen hat?“ zum Schmunzeln.

Ein Steinwurf entfernt befand sich die dritte Station des Kiezspazierganges. Der ehemalige Pferdestall des Wrangelschlößchens, der heute bekannt ist als das „Schlosspark Theater“ von Dieter Hallervorden. Die Gruppe wurde bereits von der Kunsthistorikerin Frau Almut Eckell erwartet, die Spannendes zur Baugeschichte sowie zur Historie des Theaters erzählte und diese Informationen noch mit Anschauungsmaterial untermalte.

Trotz des wechselhaften Wetters spazierten die Teilnehmenden mit der Bezirksbürgermeisterin weiter zum Rathaus Steglitz. Nach einer kurzen Anekdote von Cerstin Richter-Kotowski und einigen geschichtlichen Eckpunkten zum Rathaus, ging es anschließend weiter zur Spiegelwand auf dem Hermann-Ehlers-Platz. Hier vermittelte die Bezirksbürgermeisterin den Teilnehmenden die Bedeutung der 9 Meter langen Spiegelwand. Sie wurde als Gedenktafel errichtet, für alle 1.723 Jüdinnen und Juden, die in der Zeit des Nationalsozialismus aus Berlin und Steglitz deportiert worden sind.

Dann ging es weiter zur vorletzten Station für diesen Tag: In der Rosenkranz Basilika wurde die Gruppe herzlichst von Pfarrer Desczyk empfangen, der sich anschließend die Zeit nahm und den Interessierten die Geschichte der fast fensterlosen, katholischen Pfarrkirche näher brachte.

Ein paar hundert Meter von der Rosenkranz Basilika entfernt lag dann auch schon der letzte Anlaufpunkt der Spazierenden, der „Bierpinsel“. Hier profitierte die Gruppe noch einmal von dem umfangreichen Kiezwissen der Bezirksbürgermeisterin, sie berichtete nicht nur über seine denkmalgeschützte Architektur, sondern auch etwas zur Vergangenheit und zur Zukunft des Bierpinsels. Im Anschluss verabschiedete die Bezirksbürgermeisterin die Teilnehmenden und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen, trotz des unbeständigen Wetters an diesem Samstag.