Drucksache - 1255/V  

 
 
Betreff: Kriterien für die Weiterentwicklung des Dahlemer Wegs
Status:öffentlichAktenzeichen:807/V
 Ursprungaktuell
Initiator:GRÜNE-FraktionGRÜNE-Fraktion
Verfasser:1. Steinhoff/Wojahn
2. Manzke-Stoltenberg
 
Drucksache-Art:AntragBeschluss
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin Vorberatung
16.01.2019 
26. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf überwiesen   
Ausschuss für Straßenverkehr und Tiefbau Empfehlung
06.02.2019 
5. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Straßenverkehr und Tiefbau vertagt   
06.03.2019 
6. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Straßenverkehr und Tiefbau vertagt   
27.03.2019 
7. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Straßenverkehr und Tiefbau vertagt   
24.04.2019 
8. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Straßenverkehr und Tiefbau mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin Entscheidung
15.05.2019 
30. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf ohne Änderungen in der BVV beschlossen (Beratungsfolge beendet)   

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag vom 09.01.2019
BE ST vom 24.04.2019
Beschluss vom 15.05.2019

Die BVV möge beschließen:

 

Dem Bezirksamt wird empfohlen, gemeinsam mit den zuständigen Stellen folgende Kriterien bei Planungsüberlegungen zum Straßenraum Dahlemer Weg nach der Aufgabe des Güterverkehrs zu berücksichtigen:

 

·      es fehlen dringend Fußngerüberwege für sichere Schulwege;

·      die ÖPNV-Erschließung mit Bussen ist verbesserungswürdig, sowohl für die Wohngebiete, als auch für die Direktverbindung des forschungsnah weiterzuentwickelnden Industriegebietes Goerzallee mit der FU sowie dem FUBIC;

·      es bietet sich an, den zurzeit in Prüfung befindlichen Radkorridor Teltowkanal, Teltow, Industriegebiet Goerzallee, Wohngebiete sowie FU und die Radroute 1 hier direkt, sicher und komfortabel miteinander zu verbinden, etwa mit einem durchgehenden Beidrichtungs-Radweg.

·      eine Baumreihe könnte die Straße viel attraktiver machen

Begründung:

 

Bis zum Petitionsausschuss haben sich Eltern gewandt, um sichere Querungen für ihre Kinder zu erreichen. Bisher erfolglos, weil Aufstellbereiche nicht auf Gleisanlagen angeordnet werden können. Mit der Aufgabe des Güterverkehrs entsteht eine neue Situation, die verlangt dieses Bürgeranliegen vorrangig zu berücksichtigen. Am besten wäre noch einmal zu prüfen, ob bei der jetzt nur noch wenige Male im Jahr erfolgenden Nutzung durch den Verein Märkische Kleinbahn eine Lösung gefunden wird, die Zebrastreifen mit Aufstellflächen auf einer abgesehen von wenigen Tagen durch z.B. Prellböcke vor Befahren geschützten Gleisstrecke einzurichten! Die alten und großen neuen Wohngebiete entlang des Dahlemer Wegs konnten bisher nicht durch eine attraktive Buslinie erschlossen werden, weil aus gleichem Grund kein Platz für Wartebereiche vorhanden war. Auch etwa die Goerzwerke wünschen sich vor allem eine verbesserte ÖPNV-Anbindung. Eine schnelle direkte Verbindung zu FU/FUBIC könnte die gewünschte forschungsnahe Entwicklung des Industriegebietes unterstützen. r die Radroute zwischen Teltow/Teltowkanal und FU/Thielallee mit Anschluss an die Radroute 1 wäre die Wupperstraße bis zum Kanal zu führen. Mit dieser optimalen Verbindung zwischen den beiden Hauptrouten entsteht selbst ein Radschnellweg und ein hervorragendes Radwegenetz im Bezirk. Die Nutzung wird sich entsprechend gegenüber dem jetzt sehr unattraktiven Zustand vervielfachen. Es ist in diesem Zusammenhang zu erwägen, ob nicht in Verlängerung der Wupperstraße eine Radbrücke sinnvoller wäre, als in Verlängerung der Sachtlebenstraße. ume bieten Lebensraum für viele Arten, spenden Schatten, verbessern das Mikroklima mit dem kühlenden Effekt ihrer Wasserverdunstung und können so bei der Anpassung an den Klimawandel helfen. Sie binden CO2 und helfen etwa mit ihrer Blütenpracht, dass die Menschen sich gern im Dahlemer Weg aufhalten, die Straße Charakter bekommt.

 

 

Der Antrag wurde am 24.04.2019 in der 8. Sitzung des Ausschusses für Straßenverkehr und Tiefbau beraten und wie folgt geändert:

 

Die BVV möge beschließen:

 

Dem Bezirksamt wird empfohlen, gemeinsam mit den zuständigen Stellen u.a. folgende Kriterien bei Planungsüberlegungen zum Straßenraum Dahlemer Weg nach der Aufgabe des Güterverkehrs zu berücksichtigen:

 

·      es fehlen dringend Fußngerüberwege für sichere Schulwege;

·      die ÖPNV-Erschließung mit Bussen ist verbesserungswürdig, sowohl für die Wohngebiete, als auch für die Direktverbindung des forschungsnah weiterzuentwickelnden Industriegebietes Goerzallee mit der FU sowie dem FUBIC;

·      es bietet sich an, den zurzeit in Prüfung befindlichen Radkorridor Teltowkanal, Teltow, Industriegebiet Goerzallee, Wohngebiete sowie FU und die Radroute 1 hier direkt, sicher und komfortabel miteinander zu verbinden, etwa mit einem durchgehenden Beidrichtungs-Radweg.

·      eine Baumreihe könnte die Straße viel attraktiver machen

Begründung:

Unverändert.

 

Der Antrag in der geänderten Fassung wurde mit 7 Ja-Stimmen und 4 Nein-Stimmen bei 1 Enthaltung beschlossen.

 

Der Bezirksverordnetenversammlung wird die Annahme des Antrags in der geänderten Fassung empfohlen.

 

 

Mier

Amtierender Ausschussvorsitzender

 

 

Die BVV hat in ihrer 30. Sitzung am 15.05.2019 beschlossen:     

 

Dem Bezirksamt wird empfohlen, gemeinsam mit den zuständigen Stellen u.a. folgende Kriterien bei Planungsüberlegungen zum Straßenraum Dahlemer Weg nach der Aufgabe des Güterverkehrs zu berücksichtigen:

 

·      es fehlen dringend Fußngerüberwege für sichere Schulwege;

·      die ÖPNV-Erschließung mit Bussen ist verbesserungswürdig, sowohl für die Wohngebiete, als auch für die Direktverbindung des forschungsnah weiterzuentwickelnden Industriegebietes Goerzallee mit der FU sowie dem FUBIC;

·      es bietet sich an, den zurzeit in Prüfung befindlichen Radkorridor Teltowkanal, Teltow, Industriegebiet Goerzallee, Wohngebiete sowie FU und die Radroute 1 hier direkt, sicher und komfortabel miteinander zu verbinden, etwa mit einem durchgehenden Beidrichtungs-Radweg.

·      eine Baumreihe könnte die Straße viel attraktiver machen

 

gner-Francke

Bezirksverordnetenvorsteher

 
 

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