Sterberegister

Grabstein
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Sie haben einen Trauerfall in der Familie zu beklagen und/oder kümmern sich um die Regelung eines aktuellen Sterbefalls?

Das Standesamt Steglitz-Zehlendorf steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite um Ihnen die rechtlichen Wege bei der Sterbefallbeurkundung aufzuzeigen und die von Ihnen benötigten Urkunden zu erstellen.

Auf dieser Internetseite erfahren Sie mehr zur Beurkundung eines Sterbefalles und darüber, welche Unterlagen Sie für die Bearbeitung Ihrer Anträge benötigen.

Dienstleistungen

Tafel mit dem Schriftzug Dienstleistung
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Eine Übersicht aller im Sterberegister angebotenen Dienstleistungen finden Sie hier.

Aktuelle Informationen aus dem Standesamt

Umstellung der Gebührenzahlung im Standesamt

Kartenzahlungsterminal
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  • Ab 01.07.2018 ist die Zahlung von Gebühren vor Ort im Standesamt nur noch bargeldlos (Girocard mit PIN) möglich. Kreditkarten werden nicht akzeptiert.

Aufgaben des Sterberegisters

  • Beurkundung von Personen, die im Bezirk Steglitz-Zehlendorf verstorben sind
  • Ausstellung von Bestattungsscheinen
  • Nachbeurkundung von im Ausland Verstorbenen Personen mit letztem Wohnort im Bezirk Steglitz-Zehlendorf
  • Ausstellung von Sterbeurkunden (Sterbedatum im laufenden Jahr)

Grundsätzliche Informationen zur Sterbefallbeurkundung

Im Sterberegister werden sämtliche Sterbefälle beurkundet, die im Bezirk Steglitz-Zehlendorf eingetreten sind. Außerdem werden hier die Kriegssterbefälle aller Angehörigen der ehemaligen Deutschen Wehrmacht beurkundet, die ihren letzten Wohnsitz im Bezirk Steglitz-Zehlendorf hatten. Sterbefälle müssen innerhalb von drei Werktagen beim zuständigen Standesamt angezeigt werden. Seit dem 01.01.2009 werden auch Sterbefälle im Ausland beurkundet, wenn der Verstorbene seinen letzten Wohnort in Berlin-Steglitz-Zehlendorf hatte.

Falls Sie den Tod eines nahen Angehörigen zu bedauern haben, können Sie sich zunächst an ein Bestattungsunternehmen Ihres Vertrauens wenden, das dann alle erforderlichen Behördengänge für Sie erledigt.

Bei Sterbefällen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie sonstigen Einrichtungen ist der Träger der Einrichtung zur Anzeige verpflichtet.

Folgende Institutionen im Bezirk zeigen Sterbefälle schriftlich beim Standesamt an.

  • Der Campus Benjamin Franklin der Charité
  • Das Krankenhaus Waldfriede
  • Das Krankenhaus Hubertus
  • Das Helios-Klinikum Heckeshorn
  • Das Helios-Klinikum Emil von Behring
  • Der Polizeipräsident in Berlin (wenn staatsanwaltliche Ermittlungen zum Sterbefall stattgefunden haben)
  • Die Deutsche Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen Deutschen Wehrmacht (Wehrmachtsauskunftstelle – WASt)

Von diesen Institutionen und den Alten- und Pflegeheimen erhalten Sie eine fertig ausgefüllte Sterbefallanzeige, die Sie zusammen mit den aufgeführten Unterlagen zum Standesamt mitbringen müssen. In allen anderen Fällen (z.B. Zuhause verstorben) müssen Sie die nachfolgend beschriebenen Unterlagen zur Beurkundung mitbringen.

Welche Unterlagen werden zur Beurkundung benötigt?

  • Den vom Arzt ausgestellten “Leichenschauschein*
  • Falls der Verstorbene ledig war, dessen Geburtsurkunde , erhältlich beim Geburtsstandesamt
  • Falls der Verstorbene verheiratet war, benötigt der Standesbeamte eine Eheurkunde und zusätzlich eine Geburtsurkunde des Verstorbenen und des Ehegatten.
  • Falls der Verstorbene verwitwet war, wird zusätzlich ein Nachweis über den Tod des Ehegatten benötigt. Falls der Tod noch nicht im Eheregister oder in dem als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuch eingetragen ist, wird eine Sterbeurkunde des Ehegatten benötigt, erhältlich bei dem Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich der Ehegatte verstorben ist.
  • Falls der Verstorbene geschieden war, wird zusätzlich ein Nachweis über die Scheidung benötigt. Falls die Scheidung noch nicht im Eheregister bzw. in dem als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuch eingetragen ist, wird ein Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk benötigt, erhältlich bei dem Amtsgericht, das die Scheidung durchgeführt hat.
  • Falls der Verstorbene nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besaß, ist ein Nachweis über die Staatsangehörigkeit (z.B. der Reisepass) erforderlich. Ausländische Urkunden müssen im Original und mit einer Übersetzung eines beeidigten Dolmetschers vorgelegt werden. Bis zum 31.12. 2008 ausgestellte Urkunden behalten weiterhin ihre Gültigkeit .
  • beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch (ab 01.01.1958 in den alten Ländern / in den neuen Ländern ab 03.10.1990).
  • Heiratsurkunde (alte Bundesländer) bzw. Eherkunde (neue Bundesländer vor dem 03.10.1990).

Das Standesamt stellt – falls der Verstorbene verheiratet war – kostenfrei eine Bescheinigung über den Sterbefall für die Rentenkasse aus.