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Musik im Exil

Musik im Exil
Bild: Fb Kultur Steglitz-Zehlendorf

Selbst im Exil ist es nicht so schlimm zu leben wie allein im Vaterlande.
– Stefan Zweig (1881-1942)

Das Exil ist eine Flucht vor einer Not, die unerträglich geworden ist, sei es Vertreibung, Genozid oder politische Verfolgung. Doch in den allermeisten Fällen tauschen die Menschen damit nur Ihre Not gegen die nächst kleinere – Sprachbarrieren, finanzielle Sorgen, bürokratische Hürden, Kulturschock.
So ist es auch vielen Komponist*innen und Musiker*innen ergangen, solche, die an ihren früheren Ruhm im Exil nicht anknüpfen konnten, oder vielversprechende Talente, deren Karrieren ganz am Anfang schon unterbunden wurden. Gleichzeitig waren sie aber oftmals eine enorme Bereicherung für die Kulturen ihrer Exilländer, haben den Kulturbetrieb wie auch die späteren Generationen von Musiker*innen und Komponist*innen nachhaltig geprägt.

„Musik im Exil“ erinnert an einige dieser Komponisten, die fast vergessen worden wären, und zeigt auch, wie wertvoll sie für ihre neuen Exilländer wurden.”

Ticketbuchungen für die einzelnen Veranstaltungen

Programm

Freitag, 20. August

18 Uhr
Dr. Hartmut Fladt (UdK)
Der Einfluss deutschsprachiger Komponisten auf die Filmmusik Hollywoods
Vortrag

19.30 Uhr
„BeBuSieBra“-Quartett
Hanns Eisler (1898–1962): Scherzo für Streichtrio (1920)
Hanns Eisler: Präludium und Fuge über B-A-C-H Op. 46 (1934)
Bohuslav Martinu (1890–1959): Klavierquartett H. 287 (1942)
Bohuslav Martinu: Duo für Violine und Violoncello No. 1,
H. 157 (1927)
Ursula Mamlok (1923–2016): Sonate für Klavier solo (1942)
Ursula Mamlok: From my garden for viola solo (1983)

Samstag, 21. August

18 Uhr
Begegnungschor e.V.
Im Begegnungschor treffen sich Sänger*innen und Musiker*innen aus aller Welt, vor allem aus Deutschland, dem arabischen und persischen Raum, um gemeinsam Lieder aus ihren Herkunftsländern zu singen.

19.30 Uhr
Christoph Enzel – Altsaxophon
Holger Groschopp – Piano
Edvard Moritz (1891–1974): Drei Intermezzi für Klavier Op. 12 (1918)
Erwin Schulhoff (1894–1942): Hot Sonata für Altsaxophon und Klavier (1930)
Paul Dessau (1894–1979): Suite für Altsaxophon und Klavier (1935)
Edvard Moritz: Sonate für Altsaxophon und Klavier Op. 96 (1939)
Simon Laks (1901–1983): Ballade »Hommage à Chopin« für Klavier (1949)
Edvard Moritz: Intermezzo Op. 103 (1969)

Sonntag, 22. August

17 Uhr
Elzbieta Sternlicht – Piano
Klaus Pringsheim (1883–1972): Piano Studies (Auswahl)
Yasuji Kiyose (1900–1981): Folk Dance for piano (Auswahl)
Hayasaka Fumio (1914–1955): Klavierstücke (Auswahl)
Alexander Tscherepnin (1899–1977): Bagatelles Op. 5
Boris Blacher (1903–1975): Sonate für Klavier
Josef Koffler (1896–1944): Vier Kinderstücke
Abel Ehrlich (1915–2003): 5 Steps Towards the Truth
György Ligeti (1923–2006): Musica ricercata

20 Uhr
Vladimir Stoupel – Piano
Judith Ingolfsson – Violine
Karol Rathaus (1895–1954): Sonate Nr. 3 für Klavier (1926)
Artur Schnabel (1882–1951): Sonate for Violin Solo (1919)
Karol Rathaus (1895–1954): Sonate Nr. 1 für Violine und Klavier (1925)

Schwartzsche Villa, Großer Salon
Anmeldung: https://pretix.eu/Fachbereich-Kultur-Steglitz/musikimexil
Infos: 030 90299 2302, info@kultur-steglitz-zehlendorf.de
Eintritt frei
Veranstalter: Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf
www.kultur-steglitz-zehlendorf.de