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Ehepaar Rewald in Berlin, Sommer 1945

Ehepaar Rewald in Berlin, Sommer 1945

Buchvorstellung und Lesung mit Barbara Schieb

Vor 80 Jahren, im Januar 1943, flüchtete sich das junge jüdische Ehepaar Ilse und Werner Rewald vor der drohenden Deportation in den Untergrund. Mehr als zwei Jahre lang versteckten sie sich u. a. in Zehlendorf bei Bekannten, nahmen falsche Identitäten an und überlebten letztlich mit Hilfe sehr verschiedener Menschen in Berlin die NS-Zeit.

Die Überlebensgeschichte des Ehepaars Rewald, festgehalten von Ilse Rewald, wurde erstmals 1959 veröffentlicht. Ab den 1970er Jahren gehörte ihr Bericht zu den Unterrichtsmaterialien über die NS-Zeit und fand an Berliner Schulen große Verbreitung.

Das neue Buch der Historikerin Barbara Schieb, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden, ergänzt Ilse Rewalds Bericht durch zahlreiche neue Quellen zu ihrer Kindheit und Jugend sowie ihr Leben nach dem Überleben, durch Fotos und Dokumente aus dem Nachlass sowie neue Forschungs­ergebnisse bezüglich des vielfältigen Kosmos ihrer Helferinnen und Helfer.

Barbara Schieb – Lesung

  • Dienstag, 24. Januar 2023, 18 Uhr
    Schwartzsche Villa, Großer Salon
    Veranstalter: Fachbereich Kultur Steglitz-­Zehlendorf
    Eintritt frei
    Infos: 030 902992302
    www.kultur-steglitz-zehlendorf.de