Hubert Scheibl - Shrinking Vienna

Malerei und Objekte

Malerei mit dem Titel Echo Lake
Echo Lake, 2017/18, Öl/Lw., 150 × 120 cm
Bild: Atelier Scheibl

Gutshaus Steglitz
Schlossstr. 48
12165 Berlin

14. August bis 29. November 2020
Mo-So 10 -18 Uhr

Einladungskarte zur Ausstellung

Hubert Scheibl ist einer der bedeutendsten österreichischen Vertreter abstrakter Malerei. In seiner subjektiven und körperlichen Malweise verwandelt sich Farbe in Energie. Vielschichtig sind seine Bilder in ihrer malerischen Anlage. Eingesetzt werden Pinsel, Spachteln und Rakeln; Planung, Intuition und Zufall wirken zusammen. Als visuelle Erlebnisse ziehen sie die Betrachtenden in sich hinein. Dabei handelt es sich nicht um reine Farbkompositionen; ein Nachhallen von sinnlichen Erlebnissen, von Bedeutung ist spürbar. Hubert Scheibl ist ein Maler, der vor allem in Serien arbeitet, also experimentell in Variationen. Zu sehen sind Arbeiten der 2010er Jahre u.a. aus den Serien „Nicotine on Silverscreen“ , „Ones“ und „2001: Odyssee im Weltraum“. Besondere Akzente in der Ausstellung setzen dreidimensionale Werke, die in Scheibls Oeuvre zwar nicht neu sind, doch noch immer weitaus weniger bekannt als seine Malerei; unter dem programmatischen Titel „Hard 2 B one“ kombiniert er unterschiedliche Materialien zu teils fragilen, teils robusten modellhaft anmutenden Objekten.
Hubert Scheibl hatte zahlreiche Einzelausstellungen, u.a. im Parkview Museum Beijing 2019, Belvedere Wien 2016/17, Museum der Moderne Salzburg 2013, Museum der Bildenden Künste Leipzig 2012, Essl Museum Klosterneuburg 2010, und war in vielen internationalen Gruppenausstellungen vertreten, u.a. Centre Pompidou Paris, Kunsthalle Würth Schwäbisch Hall, Biennale Venedig, Biennale Sao Paulo.

Zur Ausstellung erscheint im DISTANZ Verlag ein Katalog mit Texten von Tayfun Belgin und Wolfgang Welsch sowie einer Einführung von Brigitte Hausmann.

Die Ausstellung wird kuratiert von Frau Dr. Brigitte Hausmann.

Rahmenprogramm
Donnerstag, 29. Oktober, 19 Uhr

Hubert Scheibl im Gespräch mit dem
Philosophen Wolfgang Welsch und
Dr. Tayfun Belgin, Direktor Osthaus Museum Hagen
Moderation: Saskia Trebing, Monopol