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Zinnowwald-Grundschule

Zinnowwald-Grundschule
Bild: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf

Kurzprofil

„Zehlendorfer Grundschule im Grünen“ nennt sich die Zinnowwald-Grundschule. Bei der Besiedelung Zehlendorfs wurde das denkmalgeschützte Gebäude um 1930 in einem Waldgebiet erbaut. Das Logo kombiniert den Baum als Symbol des Waldes mit dem schnittig verfremdeten Zinnow-Z. Während des Zweiten Weltkrieges als Lazarett genutzt, erfüllt der Bau seit 1950 wieder seinen Ursprungszweck als Schule. Wesentlich für das schulische Curriculum ist die Vermittlung von Kunstfertigkeiten, allen voran das Theaterspiel und der Gesang. Zu den Projektpartnern zählen das „Haus am Waldsee“ und die Leo-Borchard-Musikschule. Mit der Förderung von Gesundheit, Sport und Bewegung liegt die naturnahe Schule im Trend der Zeit.

Allgemeine Informationen zur Schule

Baujahr: 1930
Bauweise: Zickzack-Bauweise der eher mittig ausgerichteten Schule; weitläufiger Schulhof
Besondere Raumprogramme: Bücherei; kleine Küche; „Bewegungsbaustelle“, die Kindern spielerisch motorische Grundfertigkeiten nahebringt; 2 Computerräume und mit Smartboards ausgestattete Klassen- und Fachräume

Bauliche Besonderheiten/Alleinstellungsmerkmale

Aula: Große Multifunktionsaula mit original rekonstruierter Farbgebung aus der Entstehungszeit; dient u. a. als Bühne für Theaterproduktionen.
Sporthalle: Zweigeschossige Sporthalle mit attraktiver Farbgebung, die sich an originalen Vorbildern orientiert.
Schulgarten und Amphitheater: Im weitläufigen Schulgarten mit Teich und Beeten wird Gemüse gezogen. Das kleine Amphitheater erlaubt Vorführungen im Freien. Unmittelbar daneben lädt ein Brotbackhäuschen zum Selberbacken des Grundnahrungsmittels ein.

Baumaßnahmen

fertig:

  • Aula/ Brandschutz
  • Sanierung Sporthalle innen

geplant:

  • Gesamtsanierung

Nichts weniger als ein echtes Schmuckstück ist die zweigeschossige Sporthalle, die die originale Farbgebung aus der Entstehungszeit der Schule aufgreift: dominierend die dezent warmen Rottöne im unteren, sanftes Grün im oberen Geschoss, hell und luftig mit großen Fenstern und nachhaltig in helles Holz eingepasst. An eine Zuschauergalerie wurde ebenso gedacht wie an den Einbau moderner sanitärer Anlagen. Unter großem Medieninteresse wurde die Halle im September 2018 nach rund zweijähriger Sanierung wieder für den Sportbetrieb freigegeben.

Gleichrangig neben der Sporthalle steht die ebenfalls kernsanierte, denkmalgeschützte Schulaula. Ursprünglich als Kinoraum genutzt, dient sie mit ihren rund 400 Sitzplätzen heute als Multifunktionssaal. Schülerinnen und Schüler treten in Theatervorführungen auf oder lassen auf der großen Bühne Konzerte erklingen. Die Farbgebung aus der Entstehungszeit wurde originalgetreu in liebevoller Detailarbeit rekonstruiert. Die Bühne wird von Originallampen aus den 1930er Jahren flankiert, in einem Nebenraum sind Filmprojektoren aus früherer Zeit zu bewundern. Von oben dringt Tageslicht in die Aula, es gibt aber die Möglichkeit, den Saal mithilfe automatischer Jalousien zu verdunkeln.

Die Schule wurde in den letzten Jahren vom Bezirk komplett brandschutztechnisch ertüchtigt: Voll funktionsfähige Brandschutztüren trennen die Flure und Korridore voneinander und schützen Klassen- und Aufenthaltsräume wirksam vor Feuer und Rauchentwicklung. Sensoren nehmen im Brandfall Rauch automatisch wahr und sorgen dafür, dass sich die Flurtüren schließen. Denkmalgerecht wurden in den Fluren schallabsorbierende Platten angebracht, die eine angenehme Atmosphäre schaffen.