Coronavirus COVID-19

|+++ In allen Dienstgebäuden des Bezirksamtes gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.+++|

Informationen

- vom Bund

- vom Land Berlin

- vom Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf

Inhaltsspalte

So war der LIFE SCIENCE DAY 2013!

Pressemitteilung vom 25.10.2013

LIFE SCIENCE DAY 2013: Gene, Gründer und Gesundheit Podiumsteilnehmer des LIFE SCIENCE LIVE fordern Technologie- und Gründungszentrum für den Berliner Südwesten.

Am LIFE SCIENCE DAY 2013 im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin haben etwa 200 Besucher an der wissenschaftlichen Konferenz „2013 Jahr der DNA” teilgenommen. Eröffnet wurde die Konferenz mit dem Podiumsgespräch LIFE SCIENCE LIVE. Die Teilnehmer Prof. Dr. Monika Schäfer-Korting, 1. Vizepräsidentin der Freien Universität Berlin, Ulf Fink, Senator a.D. und Vorstandsvorsitzender des Gesundheitsstadt Berlin e.V., Dr. Matthias Schroff, Vorstandvorsitzender der MOLOGEN AG, Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der TSB Technologiestiftung Berlin und Dr. Steffen Kammradt, Sprecher der Geschäftsführung der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, sprachen über die Bedeutung von Life Science im universitären und wirtschaftlichen Alltag, über Gründer und die Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg, über Pharmaka gegen Krebs und Genforschung.
Alle Podiumsteilnehmer hoben das wissenschaftliche und unternehmerische Potenzial des Berliner Südwestens, die erfolgreiche Unterstützung der Freien Universität bei Ausgründungen, die hohe Qualität der Forschung und die zunehmende Zusammenarbeit mit dem Großraum Potsdam hervor. „Ausgründungen könnten und sollten durch ein Technologie- und Gründungszentrum noch erheblich beschleunigt werden“, so Monika Schäfer-Korting. „Der Berliner Südwesten braucht dringend ein solches Zentrum,“ bekräftigte Nicolas Zimmer. „Ohne die Ausgründungsunterstützung der Freien Universität Berlin würde es die MOLOGEN AG nicht geben, betonte Matthias Schroff. Ulf Fink freute sich über das große Interesse von Pharmaverbänden und unternehmen am Standort Berlin, der einzigartig sei: „Berlin ist weltweit eine der Städte, in denen die meisten und hochkarätigsten Medizinkongresse stattfinden.“ Steffen Kammradt zeigte an Beispielen wie die Zusammenarbeit mit Einrichtungen aus dem Berliner Südwesten bereits umgesetzt wird und wünschte sich weitere Projekte beispielsweise mit der Universität Potsdam.
Im Foyer des Henry-Ford-Baus zeigten 28 Unternehmen, Hochschulen, Verbände und andere Einrichtungen ihre Produkte und Dienstleistungen. Dass sich Wissenschaft und Musik nicht ausschließen bewies der Biochemiker Prof. Jens Kurreck mit der „Melodie des Genoms“, die er aus der DNA arrangiert hat. Unterstützt wurde er von den bekannten Berliner Musikern Steffen Schubert (Gesang und Synthesizer) und Kai Brückner (E-Gitarre). Beim abschließenden Science Slam zur DNA sprachen junge Wissenschaftler aus Berlin, Bonn und Hamburg mitreißend und unterhaltsam über ihre Forschungen. Als Siegerin wurde vom Publikum Nuria Corda-Esteban vom Max-Delbrück-Centrum mit großem Beifall gefeiert.
„Heute stellten zwölf Wissenschaftler ihre neuesten Forschungsergebnisse im Bereich Genforschung vor. Sie geben Einblicke in das hohe Niveau der Forschung, Diagnostik und Behandlungsmethoden. Das Podiumsgespräch machte auch deutlich, dass Gründer im Berliner Südwesten dringend einen Ort brauchen, an dem sie optimale Bedingungen und Unterstützung beim Schritt in die Selbstständigkeit finden. Das geplante Technologie- und Gründungszentrum Südwest (TGZ SW) ist überfällig“, so Dr. Reinhard Baumgarten vom Regionalmanagement Berlin SÜDWEST. Dies forderte gleichermaßen Birgit Fischer, die Vorsitzende des Verbandes der forschenden Pharmaunternehmen (vfa): „ähnlich wie in Adlershof sollte auch im Umfeld der Freien Universität in Dahlem ein Gründerzentrum eingerichtet werden.“ (Quelle: Berliner Zeitung vom 24.10.2013)

Internetseite
Kontakt: Regionalmanagement Berlin SÜDWEST, Bärbel Petersen, Tel. (030) 707 600 84, E-Mail