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Drei Veranstaltungen in der Schwartzschen Villa, Grunewaldstraße 55, im September 2013

Pressemitteilung vom 02.09.2013
Konzerte: * Sonntag, 8. September, 19:00 Uhr Musik von Worten inspiriert: Joseph Haydn, „Jakobs Traum“, Arnold Schönberg, „Verklärte Nacht“, Samuel Tramin, „Trio VI“ (UA) Trio Imàge: Gergana Gergova, Violine Thomas Kaufmann, Cello Pavlin Nechev, Klavier Das Klaviertrio Trio Imàge stellt Komponisten und Werke vor, die in drei verschiedenen Zeitepochen entstanden sind und von Gedichten und Legenden inspiriert wurden. Die Uraufführung von Samuel Tramins dem Trio Imàge gewidmeten „Trio VI“ wird im Gesprächskonzert zu hören sein. Gast: Der Komponist Samuel Tramin. Eintritt: 10 € (ermäßigt 8 €) Karten/Infos: (030) 55 14 16 86 (10:00-12:00 Uhr) Internet E-Mail
  • Freitag, 13. September, 19:00 Uhr Beethoven mit Cello – lebensgroß – Werkschau aller Sonaten und Varationenzyklen
    Arne Neckelmann, Cello und J. Marc Reichow, Klavier
    „Stürmisch“ der frühe, „heroisch“ der mittlere und „schwierig“ scheint der späte Beethoven, aber bei allen dreien drücken sich durch die Duobesetzung Leben, Zeit und stete Entwicklung von Beethovens Genie aus. Sämtliche Duowerke von der „Berliner“ Cellosonaten op. 5 – wohl den ersten Cellosonaten der Neuzeit – über die Variationenwerke nach Themen der Idole Mozart und Händel bis zur utopischen Schlussfuge der fünften Sonate. Das mit zwei Pausen dreistündige Konzert ist nicht die Suche nach einem Event, sondern reine Lust.
    Den Cellisten Arne Neckelmann aus Valencia und den Pianisten J. Marc Reichow aus Stuttgart verbindet eine mehr als zwanzigjährige musikalische Partnerschaft, begonnen einst in der Kammermusikklasse des Amadeus-Quartetts an der Kölner Musikhochschule und in den letzten Jahren durch internationale Auftritte noch intensiviert.
    Eintritt: 12 € (ermäßigt 8 €)
    Karten/Infos: 0177-79 77 94 61
    Internet
  • Lesung: Dienstag, 10. September 2013, 20:00 Uhr Ulrike Sterblich liest aus ihrem Buch „Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt. Eine Kindheit in Berlin (West)“
    Als Partys noch Feten hießen: Zwischen der Karl-Marx-Straße in Neukölln, Ku’damm-Kinos und KaDeWe, zwischen dem Schrebergarten in Britz, dem Forum Steglitz und Europa-Center – ein Zeitreise zu einem verschwundenen Archipel und den Menschen, die ihn bewohnten: West-Berlin. Schillernd komische Geschichten aus der Stadt, die es nicht mehr gibt.
    „All das musste dringend mal aufgeschrieben werden, und zwar genau so.“ Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Ulrike Sterblich wurde 1970 in Berlin (West) geboren und lebt nach Zwischenstationen in den USA, den Niederlanden, Brasilien und München immer noch hier.
„Wir fuhren mit der Linie 1, die nur kurz unter der Erde und danach die ganze Zeit oben entlangfuhr, was an diesem Tag gar nicht so gut war. Olivia, ihre Mutter und die anderen Engländer blickten durch die Fenster auf einen grauen Himmel über kaputten Häusern, auf überwucherte Brachen und Gleisanlagen, die seit Ewigkeiten außer Betrieb waren. Die Engländer sahen gesund und rotbackig aus, sie strahlten und waren bereit, alles lovely und fantastic zu finden, während die Leute in der U-Bahn tendenziell so grau und trüb und manchmal auch so kaputt wirkten wie die Stadt draußen, was mir ohne Engländer noch nie so aufgefallen war. Leider reichte mein Englisch nicht aus, um das Kaputte und Graue mit Worten interessant zu machen. Am Schlesischen Tor in Kreuzberg stiegen wir aus und gingen bis nah an die Mauer. Die Engländer staunten sehr. Sie murmelten wieder: ‚The wall‘ und machten viele Fotos, von der Mauer und von sich vor der Mauer. Dann stiegen wir alle noch auf eine Aussichtsplattform und guckten rüber in den Osten, wo es eindeutig nicht weniger trüb aussah als im Westen. ‚This is such a shame‘, sagte Olivias Mutter. Ich erkannte diese Worte wieder aus dem Lied Such a shame von der britischen Gruppe Talk Talk.“ Eintritt: 5 € (ermäßigt 3 €) nur an der Abendkasse