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Über 1000 Arbeitsplätze durch Spin-offs im Berliner Südwesten - Ergebnisse einer Analyse des Regionalmanagement Berlin SUEDWEST

Pressemitteilung vom 09.04.2013

Seit 1998 haben sich 150 Unternehmen aus den Forschungseinrichtungen des Berliner Südwestens ausgegründet. Von ihnen haben 129 Unternehmen über 1.000 Arbeitsplätze geschaffen. 70 Prozent der Ausgründungen sind aus der Freien Universität hervorgegangen. Das ist das Ergebnis einer Analyse des „Regionalmanagement Berlin SUEDWEST“ (RMSW) in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin (FUB) und anderen Forschungseinrichtungen vom März 2013. Von den Ausgründungen, sogenannten Spin-offs, in Steglitz-Zehlendorf haben auch andere Berliner Bezirke profitiert: 91 dieser 129 im Berliner Südwesten gegründeten Spin-offs (70 %) sind nicht mehr hier ansässig; 19 der 91 Spin-offs (15 %) haben sich in anderen Bundesländern niedergelassen. Schwerpunkte der Ausgründungen sind die Branchen Life Science, Medizin und Biotechnologie (23 %), IT und Software (21 %) sowie Werkstoffe, Material und Optik (9 %). „Spin-offs agieren an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft. Sie sind beste Beispiele für erfolgreichen Technologietransfer“ , sagt Dr. Reinhard Baumgarten, Projektleiter des RMSW. „Ein spürbarer Teil dieser Unternehmen ist weiterhin auf eine Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut, aus dem die Ausgründung hervorgegangen ist, angewiesen. Hier hat pro-fund, die Gründungsberatungsstelle der Freien Universität, sehr gute Arbeit geleistet. Die Spin-offs sind generell wissenschaftsbasiert und zunächst weniger arbeitskräfteintensiv. In der Regel arbeiten dort unter 10 Beschäftigte. Unsere Analyse zeigt deutlich, dass diese Ausgründungen langfristig erfolgreich sind. Die `survival rate´ der Spin-offs, ein wichtiges Kriterium für die Nachhaltigkeit von Unternehmensgründungen, liegt im Durchschnitt bei über 86 Prozent.“ „Wenn die Forschungsaktivitäten der wissenschaftlichen Einrichtungen auch weiterhin auf einem konstant hohen Niveau bleiben und die an potentielle Unternehmensgründer gerichteten Angebote zunehmend ausgebaut und professionalisiert werden, ist künftig mit weiteren Aus-gründungen zu rechnen“ , betont Klaus-M. Grünke, Projektmanager beim RMSW. „Auf der Basis unserer Analyse rechnen wir jährlich mit etwa 12 Ausgründungen im Berliner Südwesten. Bis 2020 würden damit bei gleicher `survival rate´ von 86 Prozent etwa 80 weitere Spin-offs mit weiteren 1.000 Arbeitsplätzen hinzukommen. Wichtig ist vor allem, diesen Unternehmen auch geeignete Rahmenbedingungen insbesondere in räumlicher Hinsicht zu bieten.“ Das RMSW arbeitet im Auftrag des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf. Ziel ist es, den Berliner Südwesten als Zukunftsregion mit überregionaler Bedeutung sichtbarer zu machen und das herausragende Potential aus Wissenschaft und Wirtschaft noch besser zu vermarkten.

Download Analyse im Internet. Kontakt: Regionalmanagement Berlin SUEDWEST
Bärbel Petersen, Tel.: (030) 70760084
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