Coronavirus COVID-19

|+++ In allen Dienstgebäuden des Bezirksamtes gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.+++|

Informationen

- vom Bund

- vom Land Berlin

- vom Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf

Inhaltsspalte

Veranstaltungen im Steglitz Museum im Mai 2013

Pressemitteilung vom 11.04.2013

Das Steglitz Museum des Heimatvereins Steglitz e.V., Drakestraße 64 A, 12205 Berlin, Tel.: (030) 83321-09, Fax: (030) 84306309, per E-Mail, im Internet weist Interessierte auf folgende Veranstaltungen im Monat Mai hin:

  • Neue Ausstellung im Steglitz-Museum: „Steglitzer Farbenspiel zwischen Gestern und Heute – Bilder von Günter Fischer“ vom 12.05.2013 – 21.07.2013, Öffnungszeiten: Di – Fr und So 15 – 18 Uhr . Der Eintritt ist frei. Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 12.05.2013 , um 15.00 Uhr statt.
    Der Maler Günter Fischer zeigt in seinen Steglitzer Skizzen und Ölgemälden Gesichter von Straßen und Plätzen, die sich verändert haben: So verschwand etwa 1960 der „Friseur der Dame“ am Bahnhof Feuerbachstraße; dagegen kam um 1990 auf einem Werbeschild in der Drakestraße ein längst vergessener Name wie der der „Putzmacherin“ zum Vorschein. Dekorative Ladeneingänge und Werbeschriften wie „Rinds- und Schweineschlachterei“ prägten einst die Ladenzeilen um den Kranold-Platz. Heute sprechen wir vom Einkaufskarree. Wieder ins Licht gerückt sind Gebäude, die heute unter dem Denkmalsschutz vor der Vergänglichkeit bewahrt werden, wie beispielsweise die Schwartzsche Villa im sonnigen Gelb. Unverändert ist die Topografie des Teltow-Kanals geblieben, auch wenn die Treidelbahn heute keine Kähne mehr durch das Kanalbett schleppt. Steglitz, das nie eine Stadt war, hat aber dennoch seit nunmehr 100 Jahren einen Stadtpark. Der Glanz der Parklichtspiele ist Vergangenheit, heute füllt ein Discounter das Bild.
    Diese Perspektivenwechsel einer belebten und immer wieder neu erwachenden Geschichte nimmt Günter Fischer in seinen Bildern auf.
  • „Im Gespräch mit dem Maler “: Der Maler Günter Fischer stellt sich im Steglitz Museum dem Gespräch mit den Besuchern der Ausstellung am Sonntag, 26.05.2013 , um 15.00 Uhr
  • Führung: “Auf den Spuren des Steglitzer Wandervogels” – eine historische Führung mit Olaf Schlunke am Sonntag, 05.05.2013 , 11.00 Uhr
    Der Rundgang führt zu den Gedächtnisorten der 1901 im Steglitzer Ratskeller begründeten Wandervogelbewegung, die sich bald über ganz Deutschland verbreitete.
    Treffpunkt: Südendstraße, Hofzugang Gymnasium Steglitz (an der Wandervogel-Stele)
    Anmeldung: erforderlich
    Kosten: keine
  • Lesung: Literarischer Salon im Steglitz Museum: „Die jüdischen Salons im alten Berlin“ – Vortrag mit Lesung von und mit der Historikerin Beate Neubauer am Mittwoch, 15.05.2013 , 18.30 Uhr
    In der Reihe der Salonkultur im Steglitz Museum wird der literarische Salon moderiert und geführt von Beate Neubauer. Sie gibt Einblicke in die Geschichte der Salonkultur, die zugleich auch lebendiger Spiegel gesellschaftlicher Entwicklung ist. Diesmal: Henriette Herz und Rahel Levin. Der Aufbruch der Jüdinnen im preußischen Berlin – eine geistige Revolution.
    Anmeldung: erforderlich
    Kosten: 10,00€
  • Musik : Musikalischer Salon im Steglitz Museum: „Kunstlieder der Belle Epoque“ – moderiert von Chanson-Nette, mit Angelika Stoll am Piano und Enrico Ambrosio (Tenor) am Mittwoch, 29.05.2013 , 19.30 Uhr
    In der Reihe der Salonkultur im Steglitz Museum wird der musikalische Salon moderiert und geführt von der Chansonsängerin Jeanette Urzendowski.
    Die Wendezeit vom ausgehenden 19. Jahrhundert zum Beginn des 20. Jahrhunderts war insbesondere in Europa eine Zeit vielfacher kultureller, sozialer und vor allem auch technischer Veränderungen. Während sich das städtische Leben einerseits in dicht gedrängten Arbeitermilieus ausweitete, etablierte sich andererseits auf den Boulevards der Metropole, in Cafés, Kabaretts, Ateliers, Galerien, Konzertsälen und in Salons die Belle Epoque für das mittlere und gehobene Bürgertum, die wesentliche Nutznießer dieser Zeit waren. Die Pianistin Angela Stoll und der Tenor Enrico Ambrosio führen mit Kunstliedern in einen solchen Salon.
    Anmeldung : erforderlich
    Kosten: 10,00€