Große Beteiligung bei der Meinungsumfrage zur Umbenennung der Treitschkestraße – Anwohnerinnen und Anwohner lehnen mit großer Mehrheit eine Umbenennung ab

Pressemitteilung vom 19.12.2012

Seit Jahren wird über die Umbenennung der Treitschkestraße diskutiert. Deshalb hat die Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin, auf Initiative der Zählgemeinschaft, bestehend aus CDU und Grünen, in der Sitzung am 19.09.2012 beschlossen, alle zur Bezirksverordnetenversammlung wahlberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner, die mit Hauptwohnsitz in der Treitschkestraße am 01.07.2012 gemeldet waren, in den Meinungsbildungsprozess mit einzubeziehen und mit dem Ziel zu befragen, ob eine Umbenennung des Straßennamens erfolgen soll.

Alle bis zum 17.12.2012 eingegangenen Rückantworten – insgesamt 305 – haben an der Auswertung teilgenommen. Die Auszählung der Stimmzettel wurde öffentlich am 19.12.2012, um 13.00 Uhr, im Rathaus Zehlendorf durchgeführt. Im Ergebnis stimmten

  • 64 Anwohner/-innen für eine Umbenennung,
  • 226 sprachen sich dagegen aus.

Aus formalen Gründen konnten 15 Abstimmungsbriefe nicht zugelassen werden und nahmen somit nicht an der Auszählung teil.

Das detaillierte Ergebnis ist im Internet auf der Seite des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf von Berlin veröffentlicht.

„Die große Beteiligung von fast dreiviertel der Abstimmungsberechtigten Anwohnerinnen und Anwohner zeigt, dass es richtig ist, die Betroffenen in den Meinungsbildungsprozess mit einzubeziehen. Dies könnte auch bei anderen Angelegenheiten durch die zuständigen Fachämter erfolgen“, sagt die Bezirksstadträtin Cerstin Richter-Kotowski.

Aufgrund des Abstimmungsergebnisses werden sich Bezirksamt und Bezirksverordnetenversammlung nochmals mit der Umbenennung befassen und hierzu eine abschließende Entscheidung unter Einbeziehung des Willens der Anwohnerinnen und Anwohner treffen.