Künstlerische Gestaltung Bahnunterführung Klosterstraße

https%3A%2F%2Fwww.berlin.de%2Fba-spandau%2Fbuergerhaushalt%2Fnode%2F2017
Vorschlags-Nr: 
2020-0036
Art des Vorschlages: 
Ausgabevorschlag
Abteilung: 
Haushaltsjahr: 
2020
Stand der Umsetzung: 
erledigt
Ortsteil: 
Spandau
Themen: 

Das ist mein Vorschlag:

Der Bezirk wird beauftragt, sich dafür einzusetzen, dass bei der Bahnunterführung in der Klosterstraße am Bahnhof Rathaus Spandau die Werbetafeln durch eine künstlerische Gestaltung ersetzt wird. Die Wände sollten mit Graffitikunst gestaltet werden auf den Spandauer Motive wiedergegeben sind. Das Kunstwerk muss auf Dauer angelegt sein und vor Wandalismus geschützt werden. Auch für eine helle und freundliche LED-­‐Beleuchtung ist zu sorgen.

Basis-Daten

Meine Begründung für diesen Vorschlag: 

Die Bahnunterführung in der Klosterstraße bildet die wichtigste Verkehrsachse im Bezirk. Fast jeder Besucher von Spandauer kommt hier vorbei. Der aktuelle Zustand wird im Bezirk schon seit Jahren bemängelt, zu einer Verbesserung ist es jedoch bis heute nicht gekommen.  
Derzeit wirkt dieser Ort unfreundlich, dunkel und bietet keine Aufenthaltsqualität. Man ist froh diesen Bereich schnell hinter sich zu lassen. 
 
Diesen Bereich aufzuwerten wäre für den gesamten Bezirk von überragender Bedeutung. Mit verhältnismäßig geringem Aufwand ließe sich hier das Wohlbefinden der Spandauerinnen und Spandau sowie Besucherinnen und Besucher steigern. Der gesamte Bezirk würde dadurch aufgewertet.
Es würde zudem das Sicherheitsgefühl in diesen Bereich bedeutend gesteigert werden. 
 
Mit der Einbindung ansässiger Künstler könnte auch die Kunstszene von Spandau gestärkt werden.

Hinweis des Bezirksamtes: 

Dieser Vorschlag wurde dem Bezirksamt per E-Mail eingereicht.

Der Vorschlag 2020-0005 beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema Bahnunterführung Klosterstraße.

Bild: © BA Spandau von Berlin
Bahnunterführung KlosterstraßeBild: © BA Spandau von Berlin

Stellungnahmen

Abteilung Bauen, Planen und Gesundheit - 7. August 2019 - 14:27

BauGesDezBüro vom 07.08.2019: Die Zuständigkeit liegt in dem Fall nicht beim Bezirksamt Spandau, aber im Interesse der Bürgerinnen und Bürger sowie der Bezirksverordnetenversammlung setzt sich das Bezirksamt dafür ein, um eine Veränderung herbeizuführen. Ein entsprechendes Schreiben ging im August 2019 bereits an den Staatssekretär für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, an die Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigung und dem DB-Konzernbevollmächtigter für Berlin. Hier empfiehlt der Bezirk Spandau folgende Veränderungen:
Eine Reinigung der Bahnunterführung seitens der Berliner Stadtreinigung ist bereits erfolgt. Um jedoch eine von den Bürgerinnen und Bürgern spürbare und nachhaltige Verbesserung herbeizuführen, wird die Verkürzung der Reinigungsintervalle für zwingend notwendig erachtet.
Gleichzeitig ging die Bitte an die Deutsche Bahn, im Rahmen der gleichen Aktion die Wände, an denen sich derzeit un- bzw. ordnungswidrig genutzte Werbetafeln befinden, in einen ansehnlichen Zustand zu versetzen. Ebenso sollte man darüber sprechen, ob bis zum Beginn der Arbeiten zur Aufwertung der Bahnunterführung ein provisorischer Taubenschutz installiert werden kann.
Um diesen Ort bei Nacht aber auch bei Tag zu einem sichereren und freundlicheren Ort zu machen, sollte die Beleuchtungssituation verbessert werden. Das Anbringen neuer bzw. weiterer Leuchten könnte mit überschaubarem Aufwand zu einer merklichen Verbesserung führen. Diese Bitte um Prüfung ging an die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

Kommentare

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Umsetzungs-Daten

Beschlussempfehlung der Ausschüsse der BVV: 

In der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am 04.06.2019 führt BezStR Bewig aus, das er hierfür nicht zuständig sei und daher keine Stellungnahme abgeben kann. Der Vorschlag soll durch die Serviceeinheit Finanzen an die zuständige Senatsverwaltung weitergeleitet werden.

Stand der Umsetzung: 
erledigt
Abschlussvermerk: 

Die Zuständigkeit liegt nicht beim Bezirksamt Spandau, sondern bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, den Berliner Stadtreinigung-Betrieben und der Deutschen Bahn AG. Eine Bitte um Veränderung der derzeitigen Situation ging im August 2019 an die Senatsverwaltung (vgl. Stellungnahme der Dienststelle vom 07.08.2019).