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Fotos und Erinnerungen gesucht

Pressemitteilung vom 24.09.2018
Bildvergrößerung: Ehmaliges Bettenhaus der jüdischen Familie Franziska Schwersenzer in der Breiten Straße 48
Bild: Entschädigungsbehörde Berlin

Am 9. November 2018 jährt sich zum 80. Mal die Pogromnacht, die Nacht, in der 1938 in Deutschland die Synagogen brannten, jüdische Geschäfte zerstört und geplündert und jüdische Bürger misshandelt und ins KZ gesteckt wurden. Dies geschah auch hier in Spandau. Die Synagoge am Lindenufer wurde angesteckt, viele Geschäfte in der Altstadt und drum herum wurden geplündert, jüdische Menschen geschlagen. Dies betraf auch das Bettenhaus der jüdischen Familie Franziska Schwersenzer in der Breiten Straße 48, das geplündert und zerstört wurde. Die Tochter konnte mit ihrem Mann im Sommer 1938 aus Deutschland fliehen, Franziska Schwersenzer starb 1940 in Spandau. Das Geschäft wurde nach der Pogromnacht geschlossen.

Die Jugendgeschichtswerkstatt Spandau (JGW) erarbeitet gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Martin-Buber-Oberschule eine große Ausstellung zur Pogromnacht 1938 in Spandau. Die JGW hat bereits eine Anzahl von Augenzeugenberichten zu dieser Nacht, ist jedoch weiter auf der Suche nach weiteren Materialien und Informationen:

Erinnerungsberichte, die vielleicht noch in den Familien existieren, Fotos von der Synagoge, dem jüdischen Friedhof an der Neuen Bergstraße sowie von jüdischen Geschäften aus den 20er und 30er Jahren, sowie weitere Informationen über das jüdische Leben in Spandau.

Wenn Sie helfen können, melden Sie sich bitte bei der
Jugendgeschichtswerkstatt Spandau
Galenstraße 14, 13597 Berlin
Tel. 33607610, mail: info@jgwspandau.de: info@jgwspandau.de

Für weitere Informationen steht Ihnen Uwe Hofschläger, Jugendgeschichtswerkstatt Spandau, Tel.: 336 076 10, gerne zur Verfügung.