Die Machbarkeitsstudie zum Stresow-Ufer wird erstmals öffentlich vorgestellt

Pressemitteilung vom 22.08.2018

Ideen für einen öffentlichen Ufergrünzug

Im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Städtebaulicher Denkmalschutz“ wurde vom Umwelt- und Naturschutzamt eine Machbarkeitsstudie über einen öffentlichen Ufergrünzug am östlichen Havelufer im Ortsteil Stresow in Auftrag gegeben. Der Bereich erstreckt sich von der Spree östlich der Mündung in die Havel bis zur Kleingartenanlage Burgwallschanze südlich der Dischingerbrücke.
Im kommenden Ausschuss für Umwelt und Naturschutz,

am 29.08.2018, 17 Uhr,

werden die Erkenntnisse der Machbarkeitsstudie nun vorgestellt. Die Ausschusssitzung im Rathaus Spandau im Raum 202 ist öffentlich.

Die Grundlage der Studie bildet eine umfassende Analyse der Bestandssituation sowie parallel teilweise bereits in Umsetzung befindlicher Planungen. So wurden insbesondere die Maßnahmen aus dem „Fahrrinnenausbau – Projekt 17“ bei der Betrachtung mit berücksichtigt. Auf dieser Basis wurden Varianten für einen Ufergrünzug erarbeitet. In einem intensiven Abstimmungsprozess mit den Fachämtern des Bezirksamts, dem Altstadtmanagement, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sowie vor allem mit dem Wasserstraßen-Neubauamt Berlin wurde eine Vorzugsvariante entwickelt. Diese bezieht auch die Planung eines Restaurantschiffs im Bereich Stresow-Park mit ein.

Die Machbarkeitsstudie beschreibt vorläufig – wie der Name schon sagt – nur das, was als umsetzbar eingestuft werden kann, und stellt somit einen Planungsvorschlag dar. Bevor es tatsächlich losgeht, muss Planrecht geschaffen und auch Grundstücksflächen erworben werden, was durchaus noch einige Jahre in Anspruch nehmen kann.

Die Machbarkeitsstudie wurde von Mai 2017 bis Juli 2018 durch die Arbeitsgemeinschaft der Planungsbüros TDB Landschaftsarchitektur Partnerschaft (Berlin) und Cassens + Siewert Landschaftsarchitekten (Berlin) erarbeitet.