Stolpersteinveranstaltung zum Gedenken an Walter Schön

Pressemitteilung vom 06.03.2018

Am Dienstag, den 20. März findet um 17 Uhr vor dem Haus Brunsbütteler Damm 67 eine Gedenkveranstaltung für den Widerstandskämpfer Walter Schön statt, die ab 18 Uhr in der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau (JGW) fortgesetzt wird.

Die Familie von Walter Schön lebte seit vielen Jahren in diesem Haus, bevor er im November 1939 von den Nationalsozialisten festgenommen wurde.
Er stellte sich gegen die Ideologie des Nationalsozialismus und leistete aktiven Widerstand. Nach seiner Festnahme kam er nach Herzberge, Rummelsburg und schließlich nach Sachsenhausen, wo er am 26.10.1942 ermordet wurde

Mit Unterstützung der Familie von Walter Schön recherchierte Nora Richter, im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres in der JGW tätig, zusammen mit Harry Schapira die Lebensgeschichte des Widerstandkämpfers. In Anwesenheit des Bezirksstadtrats Stephan Machulik werden sie an dem Abend über ihre Ergebnisse berichten. Ebenfalls wird Hans-Rainer Sandvoß Teile seiner Forschungsergebnisse über den Arbeiterwiderstand vorstellen. Wir freuen uns sehr, dass auch viele Angehörige ihr Kommen zugesagt haben.

Die Verlegung durch Gunter Demnig findet am Samstag, den 17.3. um ca. 9.20 Uhr statt. Bereits um ca. 9.00 Uhr werden die Stolpersteine für die jüdische Familie Weissenberg vor dem Haus Pichelsdorfer Straße 12 verlegt.

Die Besuche sind entgeltfrei.

Datum:
Dienstag, 20.3.2018

Zeit/Ort:
17.00 Uhr, Brunsbütteler Damm 67, 13581 Berlin
18.00 Uhr Fortsetzung in der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau, Galenstraße 14, 13597 Berlin

Für weitere Informationen steht Ihnen Uwe Hofschläger, Jugendgeschichtswerkstatt Spandau, Tel.: 336 076 10, gerne zur Verfügung.