Umwelt- und Naturschutz praxisnah umgesetzt beim Spandauer Yacht-Club!

Pressemitteilung vom 12.02.2018

Der Spandauer Yacht-Club e.V. (SPYC) hat im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für Steganlagen im Januar 2018 eine Lösungen zur Beleuchtung von Steganlagen vorgestellt. Hierzu trafen sich der 1. Vorsitzende des SPYC, Jürgen Lucht, und Stadtrat Andreas Otti (AfD) auf dem Gelände des Yacht-Clubs.

Die Vorgaben hinsichtlich der Beleuchtung kamen von Stadtrat Andreas Otti (AfD). Der SPYC hatte in Vorbereitung der Begehung einen Modellaufbau der geplanten Beleuchtung an der Steganlage installiert.

Aufgrund des dramatischen Rückgangs des Insektenbestandes und der damit verbundenen negativen Auswirkung auf das gesamte ökologische System müssen nun auch bei der Beleuchtung von Steganlagen neue Wege gegangen werden. Nun sollen speziell angebrachte LED – Lampen die Steganlage des SPYC bei Bedarf beleuchten. Der Grund für die Maßnahme klingt trivial, ist sie aber keineswegs: Für nachtaktive, in ihrer Lebensweise an die Dunkelheit angepasste Tiere besteht die Gefahr, dass künstliches Licht ihren natürlichen Lebensrhythmus irreversibel stört.

Die gemeinsam mit dem Spandauer Yacht-Club gefundene Lösung ist richtungsweisend und hat das Potenzial, überregionale Beachtung zu finden. Da die Wassersportler ohnehin eine große Affinität zum Naturschutz haben, ist es lediglich eine Frage der Zeit, bis sich die SPYC-Lösung rumgesprochen hat, so Otti.

Hierzu führt Stadtrat Andreas Otti aus:
Fakt ist, dass in Berlin ein dramatisches Insektensterben eingesetzt hat. Auch die Lichtverschmutzung, also die Verschmutzung des natürlichen Lichtes durch künstliches Licht, ist eine wesentliche Ursache. Die Uferbereiche von Havel und Spree sind ein ausgezeichnetes Refugium für die heimische Tierwelt und gleichzeitig für die Bürgerinnen und Bürger ein beliebtes Ziel in der Freizeit. Angepasstes Verhalten schmälert den Erholungswert dieser Landschaften keinesfalls. Hierzu gehört auch der sinnvolle und sparsame Einsatz künstlichen Lichtes.