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Denkmalgerechte Sanierung des Guts- und Verwalterhauses

Pressemitteilung vom 15.06.2017

Die Fassaden des Gutshaues Neukladow wurden in den Jahren 2016 und 2017 aus dem Denkmaltitel der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen originalgetreu restauriert. Letzte Woche konnte nach 4 Monaten Bauzeit zuzüglich der Winterpause endlich abgerüstet werden.

Die Auszubildenden der Knobelsdorff-Schule arbeiten in den nächsten Wochen noch die historischen Fensterläden auf und passen sie wieder in die Fassade ein.
Auch der Sockelbereich erhält wie die Fassade insgesamt einen neuen Anstrich.
Aber auch so kann sich das Gebäude wieder sehen lassen.

Bevor mit den Arbeiten begonnen werden konnte, wurde für das mehrfach überarbeitete Gebäude ein restauratorisches Gutachten erstellt. Im Café wurde eine Originalmalerei aus dem Jahr 1830 entdeckt und in Teilen frei gelegt. Ebenso wurden Putzmuster aus dem Jahr 1797 und 1910 vorgefunden. Restauriert wurde auf dieser Grundlage mit einem historischen Kalkputz. Die Anstricharbeiten erfolgten im Farbton der aus dem Jahr 1910 vorgefundenen Originale. Der restaurierte Gedenkstein über dem Eingang des Cafés erinnert an Luise Wilhelmine Mencken, die Mutter des späteren Reichskanzlers Otto von Bismarck, die auf dem Gut Neukladow ihre Jungendjahre verbrachte.

Insgesamt unterstützt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen die Sanierung des Guts- und Verwalterhauses mit insgesamt 600.000 € in den Jahren 2016 und 2017. Fast 200.000 € wurden hiervon für das Gutshaus verausgabt. Der Rest fließt in Untersuchungen und den Wiederaufbau des 2005 bis auf Grundmauern abgebrannten Verwalterhauses.

Mit den Wiederaufbauarbeiten wird derzeit begonnen.

Bezirksstadtrat Otti führt aus: ,,Mit dem Abschluss der Arbeiten sind wir wieder ein ganzes Stück weitergekommen.“