Neuer Senioren- und Behindertenbeauftragter in Spandau: Inklusion bleibt die Kernaufgabe

Pressemitteilung vom 09.11.2015
Bildvergrößerung: Klaus Laufmann (links) und Sargon Lang halten einen Zollstock (90 cm) in der Hand
Bild: Bezirksamt Spandau

Seit 2. November hat Spandau mit Sargon Lang (42) einen neuen Bezirksbeauftragten für Senioren und Menschen mit Behinderung.
Sargon Lang (Sozialarbeiter und Diakon) verfügt über vielfältige Erfahrungen in der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren sowie behinderten Menschen. Er hat im Evangelischen Johannesstift u. a. dazu beigetragen, einen konventionellen Hotelbetrieb in ein Integrationsprojekt zu überführen, in dem auch Menschen mit Behinderungen arbeiten. Zuletzt leitete Herr Lang ein Tageszentrum für ca. 250 Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in Berlin-Steglitz.
Sargon Lang ist Vater einer eineinhalbjährigen Tochter und lebt mit seiner Familie in Nieder Neuendorf vor den Toren Spandaus.
Klaus Laufmann (65), der das Amt seit 2008 innehatte, geht aus Altersgründen in den Ruhestand. Der Wissenstransfer zwischen dem alten und dem neuen Beauftragten findet bis einschließlich Februar 2016 statt.
Anstelle eines Staffelstabs übergibt Herr Laufmann seinem Nachfolger einen Zollstock: „Ab einer Türbreite von 90 cm können Menschen in Rollstühlen problemlos Räume erreichen. Mit 90 cm beginnen gleichberechtigte Teilhabe und Inklusion.“
Das Thema Inklusion beinhaltet jedoch weit mehr, so Sargon Lang: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass sich die Wohnbedingungen für Senioren und Menschen mit Behinderungen im Bezirk weiterhin verbessern. Darüber hinaus möchte ich noch mehr Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenbringen, zum Beispiel beim Sport, der mir sehr am Herzen liegt.“
Sargon Lang ist unter s.lang@ba-spandau.berlin.de oder telefonisch unter 90279 7551 zu erreichen.