Leichten Fußes über die Havel!

Pressemitteilung vom 17.07.2008

Lange hat der Bezirk darum gerungen, die 1996 entfernte Fußgängerbrücke – die vom Stabholzgarten in den Stresow führte – wieder für den gern genutzten kurzen Weg über die Havel errichten zu lassen. Seit diesem Zeitpunkt wurde unter Berück-sichtigung der örtlichen Gegebenheiten, insbesondere hinsichtlich der Inanspruch-nahme von Grundstücken, an Lösungsvarianten gearbeitet, diesen Fußweg nach heu-tigen Standards wieder herzustellen.
Am 21. Juli 08 ist es nun endlich soweit: Baubeginn für die alte Brückenverbindung!

Mit den Änderungen an der Trassenführung der Bahn musste die beliebte Abkürzung weichen. Die erheblichen Umwege für Fußgänger, entweder über die Charlottenbrü-cke oder über die stark befahrene Ruhlebener Chaussee, finden mit der von der Deutschen Bahn geplanten Inbetriebnahme noch vor Weihnachten dieses Jahres ein Ende.

Die neue Fußwegverbindung beginnt im Westen mit einer behindertengerechten Rampe und einer Treppe auf dem Bahndamm am Stabholzgarten. Weiter geht es über den Gehsteg an der Havelbrücke und in gleicher Höhe über das Grundstück ei-ner Baustofffirma. Auch die Straße Stresowplatz muss noch überquert werden, bevor man über die zweietagige Stahlkonstruktion östlich Stresowplatz mit den behinder-tengerechten Rampen und einer Treppe wieder auf die Straße gelangt.

Finanziert wird die Wegeverbindung mit ca. 1,8 Millionen Euro von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und der DB Netz AG. Eigentümer der Fußwegver-bindung wird die Deutsche Bahn. Das Bezirksamt Spandau wird die Wartung und Pflege des Gehweges durchführen.

Baustadtrat Carsten-Michael Röding führt aus:
„Es zeigt sich also einmal mehr, dass sich Beharrlichkeit in der Sache aus-zahlt. Die nicht immer einfachen rechtlichen und vor allem technischen Diskussionen zwischen der Bahn, dem Bezirk und nicht zuletzt den betei-ligten Grundstückseigentümern, führten nun endlich zu einer nun umzu-setzenden Lösung.“