Drucksache - 0654/XX-01  

 
 
Betreff: Verkehrssituation "Am Pilz"
Status:öffentlichBezüglich:
0654/XX
Organisationseinheit:Bezirksamt - Abt. Bauen, Bildung und Kultur
Verfasser:Bezirksamt - Abt. Bauen, Bildung und Kultur
Drucksache-Art:Vorlage zur Kenntnisnahme
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf Kenntnisnahme
12.12.2018 
26. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf mit Abschlussbericht zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt

Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:

 

In der Erledigung des Beschlusses der Bezirksverordnetenversammlung vom 14.03.2018 - Drucksache Nr. 0654/XX -:

 

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bei der Verkehrslenkung Berlin (VLB) dahingehend einzusetzen, dass geprüft wird, wie die Kreuzung der B96 "Am Pilz" z. B. durch eine Fußgängerwarnblinkanlage (Schutzblinker) für Kinder und mobilitätseingeschränkte Personen sicherer gestaltet werden kann.

 

 

wird gem. § 13 BezVG berichtet:

 

Das Bezirksamt hat sich mit einem Schreiben an die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz gewandt und folgende Antwort erhalten:

 

[…] Der Vorschlag, an der Kreuzung B 96 „Am Pilz“, genauere Bezeichnung Oranienburger Chaussee / Rauentaler Straße-Zeltinger Straße, Schutzblinker anzubringen, wurde von der Verkehrslenkung (VLB) unter Einbeziehung der Unfallauswertung der letzten 3 Jahre und einer Stellungnahme der Polizei geprüft.

 

Grundsätzlich ist festzustellen, dass eine Lichtzeichenanlage (LZA) die sicherste aller Querungshilfen für zu Fuß Gehende darstellt.

Die Signalzeiten an dieser LZA sind so geschaltet, dass die Freigabe für die zu Fuß Gehenden bereits erfolgt, bevor Fahrzeuge sich der jeweiligen Fußgängerfurt nähern. Hierdurch soll erreicht werden, dass sich die bei Grün startenden zu Fuß Gehenden bereits auf der Fußgängerfurt befinden und somit deutlich für die abbiegenden Fahrzeugführer wahrnehmbar sind.

 

Der vorgeschlagene Schutzblinker soll vor Gefahren warnen. Er soll jedoch nur sparsam und auch nur dann verwendet werden, wenn die Fußgängerfreigaben regelmäßig von den abbiegenden Fahrzeugführern nicht beachtet werden.

 

An der südlichen Fußgängerfurt über die Oranienburger Straße wurde daher zur besseren Wahrnehmung der zu Fuß Gehenden für die aus der Rauentaler Straße linksabbiegenden Kfz im Jahr 2014 ein Schutzblinker angeordnet.

 

Die Sichtverhältnisse auf die nördliche Fußgängerfurt der Oranienburger Straße sind für die linksabbiegenden Kfz aus der Zeltinger Straße so, dass sie den Kfz-Führenden sowohl eine gute Wahrnehmung der Fußgängersignale sowie ausreichende Sicht auf die Fußgängerfurt ermöglichen. Auch die Fußgängerfurten in der Rauentaler Straße und der Zeltinger Straße sowie die dazugehörigen Fußgängersignalisierungen sind für abbiegende Kfz aus der Oranienburger Straße gut sichtbar.

 

Es gibt keine natürlichen oder baulichen Behinderungen die die Sicht auf die zu Fuß Gehenden einschränken könnten, so dass ein Queren dieser Fußgängerfurten bei Einhaltung der allgemeinen Sorgfaltspflichten der Verkehrsteilnehmenden keine erhöhte Gefahr für zu Fuß Gehende darstellt.

 

Zu dieser Einschätzung kommt auch die zuständige Polizeidirektion in Zusammenarbeit mit dem verantwortlichen Polizeiabschnitt.

 

Erfreulicherweise wird dies auch durch Auswertung der Unfallstatistik der letzten 3 Jahre belegt, es wurde kein Unfall mit zu Fuß Gehenden an dieser Kreuzung registriert.

 

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hofft auf Verständnis, dass seitens der VLB aus den genannten Gründen an dieser Kreuzung derzeit kein Erfordernis für weitere verkehrlichen Maßnahmen gesehen wird. […]

 

Wir bitten, die Drucksache Nr. 0654/XX damit als erledigt zu betrachten.

 

 

Frank BalzerKatrin Schultze-Berndt

BezirksbürgermeisterBezirksstadträtin

 

 
 

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