Auszug - Kosten und Budgets für die Allgemeine Kinder- und Jugendförderung  

 
 
45. öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 8
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: erledigt
Datum: Mi, 22.06.2016 Status: öffentlich
Zeit: 17:00 - 18:30 Anlass: ordentliche Sitzung
Raum: Raum 230, SPD-Fraktionszimmer Rathaus Reinickendorf (Altbau)
Ort: Eichborndamm 215, 13437 Berlin
 
Wortprotokoll
Beschluss

2 Fragen wurden von der Fraktion B 90/Die Grünen zu dem Besprechungspunkt Kosten und Budgets für die Allgemeine Kinder- und Jugendförderung ans Jugendamt gestellt.

 

Frage 1:

Wie schätzt das Jugendamt die Entwicklung des Bedarfs an Angeboten in der Kinder- und Jugendarbeit in Reinickendorf ein?

 

Frau Desens beantwortet diese wie folgt:

Es besteht ein höherer Bedarf an Angeboten in der Kinder- und Jugendarbeit in Reinickendorf, da ein Zuwachs von jungen Menschen zu verzeichnen ist. Es wurde kein zusätzliches Geld zur Verfügung gestellt, daher muss mit den vorhandenen Ressourcen gearbeitet werden. Das Budget richtet sich nach der KLR, den Angebotsstunden. Aus dem Haushalt der Senatsverwaltung stehen teillweise Sondermittel zur Bewirtschaftung zur Verfügung, wie z. B. für die Arbeit mit Flüchtlingen.

 

Frage 2:

In welchem Verhältnis stehen die vom Senat zugewiesenen Mittel zu einem bedarfsgerechten Angebot für die Kinder- und Jugendarbeit im Bezirk Reinickendorf?

 

Bei der letzten Haushaltsplanaufstellung wurde etwas mehr Geld an allen Berliner Bezirken verteilt. Die Senatsverwaltung für Finanzen hat diesen Titel und die Angebote nicht erweitert. Es wird über den Median budgetiert. Der Bedarf wurde nie angepasst an die tatsächliche Entwicklung in allen Berliner Bezirken.

 

Auf Herrn Pöhles Frage, wie die Bedarfsentwicklung in den verschiedenen Regionen im Bezirk Reinickendorf aussieht, da nicht überall ein Zuwachs von jungen Menschen zu verzeichnen ist, sondern auch ein Rückgang, antwortet Frau Desens, dass dieses nicht bekannt sei. Überall in Reinickendorf seien Zuzüge von jüngeren Menschen zu verzeichnen.

Der Bedarf der Kinder- und Jugendarbeit richtet sich an die hier lebenden Kinder und Jugendlichen. Der Bedarf besteht eigentlich in ganz Reinickendorf.

Alle Angebote konnten - wie im letzten Jahr - aufrechterhalten werden. Die Gehaltssteigerungen bei den Trägern konnten nicht umgesetzt werden. Wenn die Gehälter nach Tarif bezahlt werden, müssten Angebote reduziert werden. Qualifiziertes Personal wird gebraucht. Dieses Problem existiert seit vielen Jahren. Bei Hilfen zur Erziehung werden die Anpassungen der Kostensätze budgetiert. In der freien Jugendarbeit ist das nicht der Fall.


 

 
 

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