Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine

Auf dieser Seite erhalten Geflüchtete und Helfende Informationen in Ukrainisch, Russisch, Deutsch und Englisch. Das Angebot wird stetig erweitert.

Ich habe Corona - Was soll ich tun?

Bei Ihnen wurde eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen und Sie wohnen in Reinickendorf. Diese Seite beschreibt was Sie tun sollen:
  • Begeben Sie sich in Absonderung
  • Informieren Sie Ihre engen Kontaktpersonen. Enge Kontaktpersonen sollen den Hinweisen auf www.berlin.de/ba-reinickendorf/kp folgen.
  • Informieren Sie gegebenenfalls Ihre Arbeitsstelle. Wenn Sie Verbindungen zu einer Schule, Kita, Krankenhaus, Pflegeheim oder einer ähnliche Einrichtung haben, informieren Sie auch diese Einrichtung.

Allgemeine Fragen und Antworten

An wen kann ich mich wenden, wenn ich sehr schwer erkrankt bin?

Wenn Sie schwer erkrankt sind, wenden Sie sich an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt. In lebensbedrohlichen Fällen rufen Sie den Notruf unter 112.
Bitte informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt vorher darüber, dass bei Ihnen eine Infektion mit Coronavirus SARS-CoV-2 festgestellt wurde.

Meldet sich das Gesundheitsamt bei mir?

Das Gesundheitsamt Reinickendorf informiert Sie bei Vorliegen eines positiven PCR-Testergebnisses im Regelfall per SMS, E-Mail oder Brief. Es dauert mehrere Tage, bis ein Brief bei Ihnen ankommt. Sollten Sie nach einer Woche noch keine Nachricht erhalten haben, melden Sie sich gerne noch einmal beim Gesundheitsamt.

Wie kann ich das Gesundheitsamt Reinickendorf erreichen?

  • Die Hotline des Gesundheitsamtes Reinickendorf ist erreichbar unter der Telefonnummer 030 90294 5500. Die Hotline ist telefonisch täglich zwischen 9.00 und 15.00 erreichbar. Aufgrund des hohen Anrufaufkommens ist es vielleicht nicht möglich, jeden Anruf direkt entgegenzunehmen. Versuchen Sie es in diesem Fall zu einem späteren Zeitpunkt erneut.
  • Per E-Mail sind wir zu erreichen mit der E-Mail-Adresse: coronavirus@reinickendorf.berlin.de oder für E-Mails mit qualifizierter elektronischer Signatur: post.gesundheitsamt@reinickendorf.berlin.de
    Für den Fall, dass Sie uns gar nicht erreichen oder wir uns nicht zurückmelden, bitten wir um Ihr Verständnis.

Ich bin Schnelltestpositiv - muss ich noch einen PCR-Test machen?

  • Gemäß der Berliner SARS-CoV-2-Basisschutzmaßnahmenverordnung müssen Personen mit einem positiven Schnelltestergebnis grundsätzlich keine PCR-Nachtestung mehr vornehmen lassen.
  • Sofern der positive Schnelltest nicht unter fachkundiger Aufsicht durchgeführt wurde, muss ein erneuter Schnelltest in einer zertifizierten Teststelle durchgeführt werden. Als fachkundige Aufsicht gilt jede Person, die berechtigt ist, Schnelltests an anderen Personen vorzunehmen.
  • Es kann sein, dass der Selbsttest bzw. der nicht unter fachkundiger Aufsicht durchgeführte Schnelltest positiv und der im Anschluss in einer zertifizierten Teststelle durchgeführte Schnelltest negativ ausfällt. In diesem Fall muss eine PCR-Nachtestung erfolgen.
  • Die Absonderungsregeln gelten auch für ausschließlich mit einem Schnelltest positiv getestete Fälle.
  • Der offizielle Nachweis (einer zertifizierten Teststelle) über ein positives Schnelltestergebnis ist dem Arbeitgeber vorzulegen. Für mögliche Entschädigungen kann sich der Arbeitgeber damit an die Senatsverwaltung für Finanzen wenden. Der offizielle Nachweis über ein positives Schnelltestergebnis ersetzt die Quarantäneanordnung durch das Gesundheitsamt.
  • Ausnahmen für die o.g. Regel gelten für Personen, die in Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe tätig sind. Diese Personen müssen bei einem positiven Schnelltestergebnis eine PCR-Nachtestung durchführen lassen.
  • Beauftragte Testzentren finden Sie auf den Seiten der Berliner Senatsverwaltung zum Thema Tests. Auch Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt kann im Regelfall einen PCR-Test durchführen.

Fragen und Antworten zur Absonderung

Muss ich mich in Absonderung begeben, wenn ich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert bin?

Ja, Personen, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind, müssen sich in Absonderung begeben. Die Absonderung ist gesetzlich in der Basisschutzmaßnahmenverordnung vorgeschrieben. Dies gilt unabhängig davon, ob Personen mit einem Schnelltest oder einem PCR-Test positiv getestet wurden sind

Wann endet die Absonderung?

Für Personen mit Krankheitszeichen endet die Absonderung, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:
  • Ein Schnelltest aus einer zertifizierten Teststelle, der ab dem Morgen des 5. Tages nach dem Erkrankungsbeginn durchgeführt wurde, ist negativ und die Person hat seit mindestens 48 Stunden keine Krankheitszeichen mehr.
  • Es sind 10 volle Tage nach dem Erkrankungsbeginn verstrichen. Ein abschließender Labortest ist dann nicht mehr notwendig.
Für Personen ohne Krankheitszeichen endet die Absonderung, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:
  • Ein Schnelltest aus einer zertifizierten Teststelle, der ab dem Morgen des 5. Tages nach dem Erkrankungsbeginn durchgeführt wurde, ist negativ
  • Es sind 10 volle Tage nach dem Erkrankungsbeginn verstrichen. Ein abschließender Labortest ist dann nicht mehr notwendig.

Der Schnelltest muss in einer zertifizierten Teststelle erfolgen und der Nachweis auf Verlangen des Gesundheitsamtes, des Arbeitsgeber oder der Einrichtungsleitung vorgelegt werden.

Bitte achten Sie auch nach Ihrer Absonderung bis zum Tag 14 nach Symptombeginn bzw. Abstrichdatum darauf, Ihre Kontakte zu reduzieren und eine medizinische Maske bei Kontakt zu anderen Menschen zu tragen.

Wie definiert das Gesundheitsamt Reinickendorf Absonderung?

Das bedeutet: Sie dürfen keinen Kontakt zu Personen haben, die nicht in Ihrem Haushalt leben. Kontakt bedeutet ein Aufenthalt im selben Raum oder ein Annährerung an eine anderen Person von weniger als 5m unter freiem Himmel. Vermeiden Sie, wenn möglich, auch den Kontakt zu den Personen in Ihrem Haushalt. Bleiben Sie, wenn möglich, in einem eigenen Zimmer – auch bei den Mahlzeiten. Tragen Sie eine Maske, wenn Sie Kontakt zu anderen Personen in Ihrem Haushalt haben. Lüften Sie alle Zimmer, wenn sich nach Ihnen Personen dort aufhalten werden. Wenn Sie einen Garten oder einen Balkon haben, können Sie sich dort alleine aufhalten. Beachten Sie auch die Ausnahmen für die Absonderung.

Für die Versorgung mit Lebensmitteln, die Leerung des Briefkastens und andere notwendige Anliegen sind Bekannte, Freunde oder Firmen zu beauftragen, die ggf. Gegenstände vor der Haustür ablegen. Sollte dies nicht möglich sein, informieren Sie uns bitte über die Hotline des Gesundheitsamtes. Personen, die in einem Krankenhaus, einem Pflegeheim oder einer ähnlichen Einrichtung untergebracht sind, befolgen für die Dauer des Aufenthalts die dort gültigen Anordnungen, sofern diese geeignet sind, die Weiterverbreitung des Erregers zu minimieren. Untergebrachte Personen sind verpflichtet die Einrichtung über diese Anordnung und das bestehende Infektionsrisiko unverzüglich zu informieren.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Merkblatt

Bekomme ich eine schriftliche Anordnung für meine Absonderung?

SARS-CoV-2-infizierte Personen, die mit einem PCR-Test positiv getestet wurden, bekommen für den Zeitraum Ihrer häuslichen Absonderung eine schriftliche Anordnung zugeschickt. Es kann mehrere Tage dauern, bis Sie die Anordnung erhalten. Sofern das Gesundheitsamt keine Informationen zu den Personen bekommt, kann das Gesundheitsamt selbstverständlich keine Anordnung verschicken – üblicherweise melden Labore einen Nachweis über eine PCR direkt an das Gesundheitsamt, so dass die Informationen bei uns im Regelfall vorhanden sind.

Personen, die ausschließlich mit einem Schnelltest positiv getestet wurden, bekommen keine Anordnung zur häuslichen Absonderung vom Gesundheitsamt zugeschickt. Für den Arbeitgeber reicht der offizielle Nachweis (einer zertifizierten Teststelle) über ein positives Schnelltestergebnis. Der Arbeitgeber kann sich damit an die Senatsverwaltung für Finanzen für mögliche Entschädigungen wenden.

Kann ich mich freitesten?

Ja, siehe die Antwort auf die Frage: Wann endet die Absonderung.

Kann ich die Absonderung auch außerhalb meines eigenen Haushaltes durchführen?

Eine Absonderung kann grundsätzlich auch außerhalb des eigenen Haushaltes durchgeführt werden, solange dadurch kein Kontakt zu anderen Personen entsteht. Die Durchführung der Absonderung in einer Gartenlaube oder ähnlichem, in dem die Kontaktperson alleine ist, ist sogar wünschenswert um die Haushaltsmitglieder zu schützen.

Welche Regelungen zur Absonderung gelten für Schul- und Kitakinder?

Für Schülerinnen und Schüler die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind, gilt die Pflicht zur Absonderung wie oben beschrieben.

Gibt es Ausnahmen für die häusliche Absonderung?

Bei einer unmittelbar drohenden Gefahr von Leib und Leben kann die Absonderung selbstständig aufgehoben werden (zum Beispiel bei einem medizinischen Notfall oder einem Brand in der Wohnung). Sofern dieser Fall eintreffen sollte, hat die unter häuslicher Absonderung stehende Person die Verpflichtung, den Kontakt zu anderen Personen so weit wie möglich einzuschränken und die Personen, mit denen Sie in Kontakt kommen, unverzüglich zu informieren, dass eine Übertragungsgefahr besteht. Unter besonderen Umständen wie z.B. bei Beerdigungen kann auf Antrag beim Gesundheitsamt eine Ausnahmegenehmigung unter Auflagen erteilt werden. Im Übrigen gelten die im § 30 des Infektionsschutzgesetzes genannten Ausnahmen.
Für einen Test auf SARS-CoV-2, für die Abschiednahme von Sterbenden und für die Teilnahme an einer SARS-CoV-2 Studie sowie den dafür erforderlichen Fahrtweg dürfen Personen, die unter häuslicher Absonderung stehen, ohne Ausnahmegenehmigung die Absonderung unterbrechen. Hierbei muss die Gefahr einer Weiterverbreitung so weit wie möglich minimiert werden. Dazu zählen unter anderem die strenge Einhaltung der von der Bundesregierung empfohlenen Schutzmaßnahmen (Abstand halten, Hygiene beachten, Maske tragen, Lüften) und die Verpflichtung, den Kontakt zu anderen Personen so weit wie möglich einzuschränken und die Personen, mit denen Sie in Kontakt kommen, unverzüglich zu informieren, dass eine Übertragungsgefahr besteht

Welche Entschädigungen gibt es für eine Absonderung?

Nähere Informationen und Anträge (für Arbeitnehmende und Selbstständige) gibt es auf der Seite der Senatsverwaltung für Finanzen

Wo finde ich weitere Informationen zur häuslichen Absonderung?

Auf dem Merkblatt für häusliche Absonderung (Quarantäne) finden Sie weitere Informationen in einfacher Sprache.

Bekomme ich einen Genesennachweis?

Jede SARS-CoV-2 infizierte Person, die dem Gesundheitsamt gemeldet wird (positiver PCR-Test), bekommt eine Anordnung zur Absonderung und eine Infektionsbestätigung zugeschickt. Bei hohen Inzidenzen kann die Verarbeitung und der Versand mehrere Tagen dauern. Die Anordnung zur Absonderung bzw. Infektionsbestätigung gilt als Genesennachweis. Bitte beachten Sie, dass der Genesennachweis nur dann gültig ist, wenn das Datum des positiven Abstrichs mindestens 28 Tage und höchstens 90 Tage zurückliegt.

Fragen und Antworten zu Kontaktpersonen

Wer zählt als enge Kontaktperson?

Eine Kontaktpersonen ist eine Person, die Kontakt zu einer vermutlich virusausscheidenden SARS-CoV-2 infizierten Person hatte. Die Virusausscheidung beginnt in den zwei Tagen vor Beginn der Krankheitszeichen (Wenn die infizierte Person keine Krankheitszeichen entwickelt hat, wird eine Virusausscheidung zwei Tage vor dem Abstrichsdatum angenommen). Ein Ende der Virusausscheidung wird angenommen, wenn die Quarantäne der SARS-Cov-2 infizierten Person endet.

Als enge Kontaktperson zu einer mit Coronavirus infizierten Person zählt zum Beispiel:
  • wer mit einer infizierten Person im selben Haushalt lebt.
  • wer weniger als 1,5 Metern Abstand zu einer infizierten Person hatte. Dies gilt nur, wenn der Kontakt länger als 10 Minuten bestand. Dies gilt nicht, sofern die infizierte Person sowie die enge Kontaktperson einen adäquaten Mund-Nasen-Schutz getragen haben. Als adäquater Mund-Nasen-Schutz gilt eine medizinische OP-Maske oder eine FFP2-Maske. Hierbei ist die richtige Trageweise zu beachten (enganliegend, Nase und Mund bedeckend).
  • wer mit einer infizierten Person von Angesicht zu Angesicht gesprochen hat. Dies gilt unabhängig von der Dauer des Gespräches. Dies gilt jedoch nicht, wenn beide Personen eine adäquate Maske getragen haben (siehe oben).
  • wer in Kontakt mit respiratorischem Sekret der infizierten Person gekommen ist (z.B. durch Speichel, Husten, Niesen, Küssen).
  • wer sich für mehr als 10 Minuten gleichzeitig mit einer infizierten Person im selben Raum aufgehalten hat. Das gilt nicht, wenn dabei sehr gut gelüftet wurde (Richtwert: alle 20 Minuten mit geöffneten Fenstern und Türen). Es ist jedoch dabei unerheblich, ob die infizierte Person und die enge Kontaktperson einen adäquaten Mund-Nasen-Schutz getragen haben (siehe oben).

Müssen meine enge Kontaktpersonen in Quarantäne?

Nein, enge Kontaktpersonen müssen sich nicht mehr grundsätzlich in Quarantäne begeben.

Wer informiert meine engen Kontaktpersonen?

Am besten gehen Sie sicher und informieren Sie Ihre engen Kontaktpersonen selber. Weisen Sie Ihre engen Kontaktpersonen darauf hin, dass diese in den nächsten 5-10 Tagen Kontakt zu anderen Menschen so weit wie möglich verhindern und die bekannten Hygieneregeln befolgen sollten. Eine Meldung der engen Kontaktpersonen an das Gesundheitsamtes Reinickendorf ist nicht notwendig.

Fragen und Antworten zu Arbeitgebern und Einrichtungen

Was soll ich mit meiner Arbeitgeberin oder meinem Arbeitgeber besprechen?

Im Regelfall ist es sinnvoll, dass Ihre Arbeitsstelle darüber bescheid weiß, dass Sie infiziert sind. Möglicherweise besteht an Ihrer Arbeitsstelle ein erhöhtes Infektionsrisiko. Je nach den Umständen können Sie sich dort infiziert haben oder Sie können dort jemand anderes infiziert haben.

Formulare und Merkblätter

SARS-CoV-2 Meldeformular Privatpersonen (PDF)

PDF-Dokument (502.7 kB)

SARS-Cov-2 Meldung für Privatpersonen (Word)

Meldeformular für Privatpersonen

DOCX-Dokument (45.2 kB)

Merkblatt für die häusliche Absonderung (Deutsch)

PDF-Dokument (139.0 kB)