Aktuelle Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2)

Inhaltsspalte

FAQ-Corona

Diese Informationen basieren auf dem momentan aktuellen Wissensstand des Bezirksamtes und werden laufend aktualisiert. Basis für die Informationen sind Kenntnisse des Gesundheitsamtes, der Senatsverwaltung, des Robert Koch Instituts sowie der Charité Berlin.

Gesundheitsamt Reinickendorf - Fragen und Antworten zum Coronavirus

Das Gesundheitsamt Reinickendorf ist für alle Personen zuständig, die in Reinickendorf gemeldet sind sowie fürReinickendorfer Einrichtungen gemäß Infektionsschutzgesetz (Krankenhäuser, Kitas, Pflegeinrichtungen/-dienste, Schulen, Obdachloseneinrichtungen o.ä.).

zuklappen

Die Krankheitsverläufe sind unspezifisch, vielfältig und variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis zu schweren Lungenentzündungen mit Lungenversagen und Tod. Daher lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen zum „typischen“ Krankheitsverlauf machen.
Zu den im deutschen Meldesystem am häufigsten erfassten Symptomen zählen Husten, Fieber, Schnupfen, sowie Geruchs- und Geschmacksverlust. Der Krankheitsverlauf variiert in Symptomatik und Schwere, es können symptomlose Infektionen bis hin zu schweren Lungenentzündungen mit Lungenversagen und Tod auftreten. Insgesamt sind 1,7% aller Personen, für die bestätigte SARS-CoV-2-Infektionen in Deutschland übermittelt wurden, im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung verstorben.

Erfasste Symptome für COVID-19 Fälle in Deutschland (Meldedaten);
Husten 41 %
Fieber 31 %
Schnupfen 24 %
Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns 21 %
Pneumonie 2,0 %

Weitere Symptome:
Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Konjunktivitis, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, Apathie, Somnolenz. (Quelle RKI, 24.11.2020)

zuklappen

Es besteht die Möglichkeit, dass es nach einer Ansteckung 1 bis 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten. Im Durchschnitt beträgt diese Zeit zwischen Ansteckung und Ausbrechen (die sogenannte Inkubationszeit) fünf bis sechs Tage.
Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass es eine Vielzahl von Personen keine typischen Covid-19 Symptome aufweisen und daher keine Anzeichen von Fieber, Schmerzen etc. haben, aber dennoch Covid-19 positiv sind und andere Menschen mit dem Virus anstecken können.

zuklappen
Schwere Krankheitsverläufe können auch bei Personen ohne Vorerkrankungen und auch bei jüngeren Menschen auftreten. Schwere Verläufe der Krankheit sind jedoch vor allem für folgende Personengruppen wahrscheinlich, die sogenannten Risikogruppen:
  • ältere Personen
  • Raucher
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    • des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
    • der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis)
    • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen)
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z.B. Cortison)
zuklappen

Das Robert-Koch-Institut veröffentlicht regelmäßig die internationalen Risikogebiete (HIER).
Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.
finden Sie die aktuellen Risikogebiete.

zuklappen

HIER finden Sie aktuellen Informationen für Einreisen aus Risikogebieten

zuklappen

Die sofortige Absonderung von anderen Personen bedeutet: In der Zeit Ihrer häuslichen Quarantäne müssen Sie abgesondert von anderen Personen bleiben und dürfen keinen Besuch in der Wohnung empfangen. Für die Versorgung mit Lebensmitteln, die Leerung des Briefkastens und anderen notwendigen Anliegen sind Bekannte, Freunde oder Firmen zu beauftragen, die die Gegenstände vor der Haustür abstellen. Sollte dies nicht möglich sein, informieren Sie bitte das Gesundheitsamt.

zuklappen

Wenn eine Person im eigenen Haushalt positiv getestet worden ist, zählen die anderen Personen im Haushalt als Kontaktpersonen I und müssen sich ebenfalls in häusliche Quarantäne begeben. Darüber hinaus sollten die Kontaktpersonen sich (falls es möglich ist) räumlich und zeitlich von der positiv getesteten Person im eigenen Haushalt trennen. Dies kann z. B. durch die Einnahme von Mahlzeiten in getrennten Räumen oder zu unterschiedlichen Uhrzeiten passieren.

zuklappen

Das Gesundheitsamt Reinickendorf kann leider keine Ressourcen in dieser Hinsicht bereitstellen. Das Gesundheitsamt Reinickendorf schätzt, dass in absehbarer Zeit mehr Schutzkleidung vorhanden sein wird, da zurzeit weltweit daran gearbeitet wird, die Produktionskapazitäten zu erhöhen.

zuklappen

Bei medizinischen Fragestellungen zu Ihrer eigenen Erkrankungen kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt.

Wenn Sie Krankheitsanzeichen haben und Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten, bitte kontaktieren Sie auch das Gesundheitsamt.

Auch hier ist es gut, wenn Sie sich selbst isolieren und zuhause bleiben, enge Kontakte unter 2 Metern meiden, sich regelmäßig die Hände waschen und vielleicht einen Mund-Nasenschutz tragen (falls vorhanden oder mit Tüchern, Schals oder ähnlichem).

zuklappen

Wenn Sie nur leichte Krankheitszeichen haben, bleiben Sie am besten Zuhause und isolieren sich selbst (Vermeidung von engen Kontakten, gute Handhygiene, etc.). Bei Zunahme der Beschwerden, versuchen Sie bitte nochmals Ihren Hausarzt zu kontaktieren oder die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienst unter 116117 und die Nummer der Coronahotline des Senats 030/90282828.

Wenn es zu einer Notsituation kommt (z.B. Atemnot), dann kontaktieren Sie den Notdienst (112) oder eine Rettungsstelle.

zuklappen

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt einen Test auf eine Erkrankung nur bei Personen, die Krankheitszeichen aufweisen, damit die Ursache geklärt werden kann.

Wenn man sich gesund fühlt und keine Symptome hat, sich aber noch in der 14tägigen Ansteckungsphase befindet, sagt ein Test mit negativem Ergebnis nichts dazu aus, ob man nicht doch noch krank werden kann. Daher ist ein Test hier nicht wirklich aussagekräftig und es werden nur unnötig Laborkapazitäten gebunden.

zuklappen

Die Beantwortung vieler Fragen zur Corona-Prävention in Berlin, finden sie HIER Informationen. Dort finden Sie Informationen darüber welche Regelungen aktuell in Berlin gelten.

zuklappen
Corona – Hotline
  • Gesundheitsamt Reinickendorf: 030 / 90294 5500. Für alle Reinickendorferinnen und Reinickendorfer
  • Senatsverwaltung für Gesundheit: 030 / 9028 2828. Für alle Berlinerinnen und Berliner bei allgemeinen Anfragen zum Coronavirus
Medizinische Notfälle
  • Der ärztliche Bereitschaftsdienst: 116117. Für nicht lebensbedrohlich erkrankte Personen.
  • Notruf: 112. Für lebensbedrohliche Erkrankungen
  • Seelsorge/Psychologische Unterstützung*
  • BDP-Corona-Hotline: 0800 / 777 22 44 (Mo-Fr 8-20 Uhr). Unterstützung von ehrenamtlichen Psycholog*innen für alle, die in der Corona-Krisensituation psychisch belastet sind
  • Telefonseelsorge für Erwachsene: 0800 / 111 0 111 (24h)
  • Silbernetz: 0800 / 4 70 80 90 (täglich, 8-22 Uhr). Telefonseelsorge für ältere Menschen/einsame Menschen
Gewaltschutz für Erwachsene
  • BIG Hotline bei häuslicher Gewalt (Berlin): 030 / 611 03 00 (tgl. 8-23 Uhr). Für Betroffene, Bezugspersonen und Fachpersonen
  • Opferhilfe Berlin: 030 / 395 28 67. Auch für Männer, die von Gewalt betroffen sind (Mo-Fr 10-13 Uhr; Di/Do 15-18 Uhr)
  • LARA – Fachstelle bei sexualisierter Gewalt: 030 / 216 88 88 (Mo-Fr 9-18 Uhr). Für Betroffene, Bezugspersonen und Fachpersonen
  • Gewaltschutzambulanz: 030 / 450 570 270 (Mo-Fr 8:30-15 Uhr)
Kinder und Familie
  • Hotline Kinderschutz (Berlin): 030 / 61 00 66 (24h). Bei Verdachtsfällen von Kindesmisshandlung, Vernachlässigung und sexuellem Kindesmissbrauch
  • Kinder- und Jugendtelefon: 116 111 (Mo-Sa 14-20 Uhr). Sorgentelefon: Nummer gegen Kummer
  • Kindernotdienst Berlin: 030 / 61 00 61 (24 h)
  • Jugendnotdienst Berlin: 030 / 61 00 62 (24 h). Beratung und Hilfe für Kinder/Jugendlich und Eltern in Not- und Krisenfällen
  • Schwangere in Not: 0800 / 40 40 020
  • Elterntelefon: 0800 / 111 0 550 (Mo-Fr 9-11 Uhr; Di & Do 17-19 Uhr). Beratung bei Sorgen von Eltern
zuklappen