Kranzniederlegung zum Gedenken an die Opfer der Berliner Mauer

Pressemitteilung Nr. 8492 vom 14.08.2018
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Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU) will die Lehren der Berliner Mauer für künftige Generationen bewahren.
Bild: BA Reinickendorf

Zum 57. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer haben Repräsentanten des Bezirksamtes und der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf am Montag bei einer Kranzniederlegung am Gedenkkreuz in Frohnau den Opfern des einstigen DDR-Grenzregimes gedacht.

Reinickendorfs Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU) begrüßte als Gäste u.a. den Bürgermeister der Nachbargemeinde Glienicke, Dr. Hans-Günter Oberlack, und als Vertreter des Landkreises Oberhavel den Dezernenten für Arbeit und Gesundheit, Matthias Kahl.

In seiner Ansprache erinnerte Frank Balzer an die meist jungen Menschen, die bei Fluchtversuchen ihr Leben verloren: „Die alles wagten und ihr Leben aufs Spiel setzten, weil sie sich nicht länger vorstellen wollten oder konnten, ihre Träume und Sehnsüchte von Freiheit und Selbstbestimmung hinter Mauer und Stacheldraht zu begraben.“

Noch gebe es viele Augenzeugen, die berichten können, wie der Widerstand und der Freiheitsdrang der Menschen in der damaligen DDR den Fall der Mauer erzwangen. „Doch schon nagt der Zahn der Zeit am kollektiven Gedächtnis“, sagte Frank Balzer. Deshalb freue er sich sehr, dass ein Rest der sogenannten Ur-Mauer – also der ersten Grenzbefestigung aus dem August 1961 – als Baudenkmal auf heutigem Reinickendorfer Gebiet, am S-Bahnhof Schönholz, entdeckt und inzwischen unter Schutz gestellt wurde. Gemeinsam mit der Stiftung Berliner Mauer soll ein Konzept zur bildungspolitischen Erinnerung erarbeitet werden.