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Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich aus – Bezirksstadtrat Maack richtet Krisenstab ein

Pressemitteilung Nr. 8238 vom 02.02.2018

Bei der Afrikanischen Schweinepest handelt es sich um eine Tierseuche, die für infizierte Tiere innerhalb von 4 Tagen tödlich endet. Hiervon sind nur Wild- und Hausschweine betroffen. Das Virus kann nicht vom Tier auf den Mensch übertragen werden und ist somit für Menschen ungefährlich. Der Erreger hat sich bereits in Osteuropa fest etabliert und breitet sich immer schneller aus. Experten des Friedrich-Loeffler-Instituts gehen davon aus, dass die Seuche auch in Deutschland Einzug halten wird. Die Seuche ist derzeit nur noch ca. 350 km von der deutschen Grenze entfernt.

Aus diesem Grund hat Bezirksstadtrat für Bürgerdienste und Ordnungsangelegenheiten Sebastian Maack (AfD), zuständig für das Reinickendorfer Veterinäramt, einen Krisenstab mit den zuständigen Stellen und örtlichen Jagdpächtern eingerichtet.

Stadtrat Maack erklärt hierzu:

„Die Afrikanische Schweinepest ist eine reale Bedrohung für die deutsche Schweinezucht und den Wildbestand. Daher ist es nun von elementarer Bedeutung, proaktiv zu handeln und Präventionsmaßnahmen zu ergreifen, um das Risiko eines Ausbruchs zu vermindern. Ich habe den Krisenstab bereits jetzt konstituiert, damit wir im Falle eines Ausbruchs optimal vorbereitet sind.“

Die Reinickendorfer Bürger werden gebeten, die Vorbereitungen auf die Schweinepest bereits jetzt auf folgende Weise zu unterstützen:

  • Lebensmittel und Kompost sollten nicht in der Natur entsorgt werden. Wildschweine werden hierdurch angezogen. Ansonsten handelt es sich dabei grundsätzlich um eine Ordnungswidrigkeit.
  • Zäune von Grundstücken und sonstige Absperrungen sollten auf Funktionstüchtigkeit überprüft werden.