Im Amt für Soziales Reinickendorf steht die bedarfsgerechte Versorgung im Vordergrund - Leistungsansprüche werden gezielt überprüft!

Pressemitteilung Nr. 7660 vom 17.11.2016

Über die letzten 2 Jahre konnten vom Sozialamt Reinickendorf insgesamt mehr als 300.000 Euro an Rückforderungen für die Zahlung von Sozialleistungen in Einzelfällen der ambulanten Hilfe zur Pflege ohne nachträglich festgestellten rechtmäßigen Anspruch geltend gemacht werden.

Das ist das Ergebnis einer sehr gut kooperierenden Zusammenarbeit der verschiedenen Stellen innerhalb des Amtes, unter der für die Bekämpfung von Fehlverhalten in der Pflege verantwortlichen Gruppe. Durch die Schaffung neuer Strukturen im Sozialamt ist eine stetige und gezielte Prüfung der tatsächlichen Leistungsansprüche möglich geworden. Gezielt eingesetzte Verfahren und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Katalysatoren für die immer schnellere Aufdeckung von Auffälligkeiten in der häuslichen Pflegeversorgung. Vorrangiges Ziel ist die Sicherstellung bedarfsgerechter Versorgung aller berechtigten Leistungsempfänger/innen durch das Sozialamt; daneben ist aber auch die Bekämpfung von Fehlverhalten von Leistungsbeziehern und Pflegediensten im Interesse der Allgemeinheit ein wichtiges Anliegen.

Bezirksstadtrat Uwe Brockhausen dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Sozialamt für ihren Einsatz: „ Ich halte es für außerordentlich wichtig, dass eine bedarfsgerechte Versorgung für die leistungsberechtigten Leistungsbezieherinnen und -beziehern erfolgt. Im Pflegebereich muss eine gezielte Überprüfung von Ansprüchen erfolgen, um Missbrauch und Fehlverhalten konsequent begegnen zu können.“