1000-Euro-Spende für das Elisabethstift

Pressemitteilung Nr. 7168 vom 03.12.2015
Bildvergrößerung: Elisabethstift-Leiter Helmut Wegner, Osman Sönmez, Inhaber der BOS-Spedition, und Bezirksbürgermeister Frank Balzer (v.l.) bei der Spendenübergabe am 2. Dezember.
Elisabethstift-Leiter Helmut Wegner, Osman Sönmez, Inhaber der BOS-Spedition, und Bezirksbürgermeister Frank Balzer (v.l.) bei der Spendenübergabe am 2. Dezember.
Bild: BA Rdf

Zum dritten Mal hatte die BOS Spedition GmbH für ihre Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und Freunde zu einem Weihnachtsmarkt auf ihr Gelände in der Wallenroder Straße eingeladen. Ein Highlight war die Tombola mit vielen attraktiven Preisen. Der Erlös, der von Firmeninhaber Osman Sönmez auf insgesamt 1000 Euro aufgerundet wurde, geht in diesem Jahr auf Vermittlung von Bezirksbürgermeister Frank Balzer an die Elisabeth-Stiftung in Hermsdorf. „Das Elisabethstift ist ein langjähriger vertrauensvoller Partner des Bezirks“, begründet er seinen Spendenvorschlag.

Sönmez freut sich, die Spenden an das Elisabethstift übergeben zu können: „Für mich ist diese Einrichtung besonders unterstützenswert, weil sie für Kinder und Jugendliche in Not immer offen ist. Das ist sehr wichtig.“
Im Beisein von Bezirksbürgermeister Frank Balzer nahm Elisabethstift-Leiter Helmut Wegner das Schreiben von Osman Sönmez in Empfang.
Die Einrichtung könne das Geld gut gebrauchen, vor allem in Hinblick auf Krisenkinder und die Flüchtlingsproblematik: „Ich freue mich darüber, dass uns nun zusätzliches Geld zur Verfügung steht. Derzeit betreuen wir 40 Kinder aus Afghanistan und Syrien, die Krieg und Folter miterlebt haben. Und natürlich sind bei uns auch viele so genannte Krisenkinder untergebracht. Bei ihnen handelt es sich um Inobhutnahmen des Jugendamtes. Für diese Krisenkinder werden wird die Spende verwenden.“
Das Elisabethstift hat eine lange Tradition: Es wurde 1826 gegründet und ist somit eines der ältesten Kinderheime Berlins. Die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in Berlin-Brandenburg ist Mitglied im Diakonischen Werk und bietet ambulante, teilstationäre und stationäre Angeboten zur Hilfe zur Erziehung (nach SGB VIII) mit derzeit 168 Plätzen für Kinder und Jugendliche von 0 – 18 Jahren in verschiedensten Wohnformen und in zwei Tagesgruppen sowie einer Mutter-Kind-Gruppe.
Es ist zudem Träger der Elisabethstift-Schule.
Mit rund 200 Mitarbeitenden in verschiedensten Professionen, einem Familientreff im Kiez in Wittenau mit gezieltem Elterntraining und ambulanten Beratungs- und Gruppenangeboten, einer Schulstation, als Träger von zwei Kitas und der Familienfarm Lübars ist sie eine wichtige Institution in Reinickendorf.