Achtung Wildtiere

Pressemitteilung vom 05.10.2015

Richtiges Verhalten des Menschen

„Berlin als grüne Metropole zieht immer mehr Wildtiere an. Insbesondere in den Randbezirken sind Füchse, Steinmarder, Waschbären, Kaninchen und Wildschweine fast schon an der Tagesordnung. Ein attraktives Nahrungsangebot und die gegenüber nicht besiedelten Gebieten wärmere Stadtregion bieten diesen Tieren einen guten Lebensraum. Dennoch müssen Regeln beachtet werden, um beispielsweise zu verhindern, dass Wildschweine den eigenen Garten umgraben“, so Umweltbezirksstadtrat Martin Lambert.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt stellt in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland, Landesverband Berlin e.V., allgemeine sowie auf einzelne Wildtiere bezogene Informationen bereit. Sie sind unter www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/wildtiere/index.shtml aufrufbar.

„Eine der wichtigsten Regeln ist: „Füttern – Nein Danke!“ Füttern gefährdet nicht nur die Gesundheit der Wildtiere. Das Füttern von jagdbaren Wildtieren ist generell verboten, eine Zuwiderhandlung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Und vor allem: Durch Füttern lernen die Wildtiere ihren Hunger im Wesentlichen in der Stadt und durch den Menschen zu stillen. Sie verlieren die angeborene Scheu und verursachen damit eine Vielzahl von Problemen. Ich empfehle deshalb dringend, die Regeln zu beachten“, appelliert Bezirksstadtrat Martin Lambert.

Kompetente Ansprechpartner für Rückfragen:
• Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Jagdbehörde, Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin, Tel. 030 9025 1347
• Berliner Forsten, Landesforstamt, Dahlwitzer Landstraße 4, 12587 Berlin, Tel. 030 64 19 3723.
• Naturschutzbund Deutschland, Landesverband Berlin e.V., Wildtiertelefon: 030 54 71 28 91 (Mo.-Fr. 09.00-17.00 Uhr)
• Für Notfälle: Berliner Polizei, Notruf 110, Tel. 4664 4664.