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Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU): Reinickendorf ehrt Robert Emile Jacquinot

Pressemitteilung vom 11.09.2013
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Der Jesuitenpriester Robert Emile Jacquinot de Besange (15.03.1878-10.09.1946) rettete 1937 im japanisch-chinesischen Krieg mehr als 300.000 Zivilisten durch die Einrichtung einer Sicherheitszone in Shanghai das Leben.1945 kam er als Leiter der „Vatikanischen Delegationen in Berlin für die Hilfe der Flüchtlinge und Vertriebenen“ nach Berlin. Hier verstarb er 1946. Seine letzte Ruhe fand er auf dem landeseigenen Friedhof Heiligensee.

Das von ihm entwickelte Konzept der Sicherheitszonen wurde später in die Protokolle und Kommentare zu den Genfer Konventionen von 1949 übernommen. Um die großen humanitären Verdienste von Robert Jacquinot zu würdigen, lud Kulturstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) zu einer Gedenkveranstaltung ein.

„Es freut mich, dass es gelungen ist, die Einweihung der Gedenktafel auf Anregung des Direktors des “Jacquinot-Rabe Freundschaft Vereins” (China) und International Communications Manager of “John Rabe Kommunikationszentrum” (Heidelberg) realisiert und Robert Jacquinot so nochmals gewürdigt werden konnte“, äußerte sich Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU).

Die Gedenkveranstaltung fand am 10. September 2013 auf dem landeseigenen Friedhof Heiligensee, Sandhauser Straße 110, statt. An Jacquinots letzter Ruhestätte wurde im Beisein internationaler Vertreter feierlich eine Gedenktafel eingeweiht.