Bezirksstadtrat Martin Lambert (CDU): Verkehrsspiegel keine offizielle Verkehrseinrichtung!

Pressemitteilung vom 26.11.2012

Der für Ordnungsamt und Straßenbau zuständige Bezirksstadtrat Martin Lambert weist auf Grund regelmäßiger Anfragen darauf hin, dass ein Verkehrsspiegel keine Verkehrseinrichtung nach der Straßenverkehrs-Ordnung ist. Der Bezirk sieht deshalb davon ab, neue Verkehrsspiegel aufzustellen.

„Für unsere Beurteilung ausschlaggebend ist: Ein Verkehrsspiegel täuscht eine falsche Sicherheit vor. Die Erfahrung zeigt, dass die Nachteile eines solchen Spiegels überwiegen: Sie zeigen ein verkleinertes Bild, täuschen damit bei der Geschwindigkeits- und Einschätzung der Entfernung und es entstehen tote Winkel. Gerade tote Winkel sind gefährlich für Radfahrerinnen und Radfahrer. Und: Verkehrsspiegel können beschlagen, vereisen und bei tief stehender Sonne blenden“, so Bezirksstadtrat Martin Lambert in seiner Begründung.

Häufig wünschen sich Grundstücksbesitzerinnen und Grundstücksbesitzer die Aufstellung eines Verkehrsspiegels, um die Ausfahrt aus ihrem Grundstück zu erleichtern. In erster Linie obliegt aber die Sorgfaltspflicht den auf die Straße Einfahrenden. Ein Verkehrsspiegel könnte dazu verleiten, zügig auszufahren, was wiederum Fußgänger und Radfahrerinnen gefährden könnte.

Martin Lambert
Bezirksstadtrat der
Abteilung Stadtentwicklung,
Umwelt, Ordnung und Gewerbe
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