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Tango progresivo Shooting-Star der World-Jazz-Szene im Ernst-Reuter-Saal

Pressemitteilung vom 02.11.2012

Lily Dahab, Sängerin und Shooting-Star der World-Jazz-Szene, kommt am Samstag, dem 10. November 2012, mit dem Berliner „Tango progresivo“-Trio La Bicicleta in den Ernst-Reuter-Saal. Beginn ist um 19.00 Uhr. Karten hierfür gibt es ab 14,- € unter der Rufnummer 030 – 479 974 23, an den Theaterkassen sowie an der Abendkasse.

Was haben Berlin und Buenos Aires gemeinsam? Buenes Aires ist eine Hafenstadt, Berlin von seinen Brücken und Flüssen geprägt. Und beide lieben den Tango. La Bicicleta spielt „Tango progresivo“ – eine faszinierende Fusion aus modernem Tango und dem Puls der Großstädte Berlin und Buenos Aires. In ihren Eigenkompositionen hören wir eine Art musikalisches Tangotagebuch, das mal innig, mal schonungslos berichtet vom Leben in der Metropole, von den Brücken Berlins, von Flüssen und Einflüssen, von blauen Schatten, von der Weite Argentiniens bis nach Berlin-Reinickendorf….

„Los Puentes de Berlin“ ist auch der Titel Ihres Programms im Ernst-Reuter-Saal. Die Brücken (Los Puentes) sind dabei auch immer Metapher für die interkulturelle musikalische und menschliche Begegnung der drei Musiker aus Argentinien, Deutschland und der Schweiz. Eine künstlerisch atemberaubende Partnerin findet La Bicicleta in der Sängerin Lily Dahab, dem Shooting Star der World-Jazz Szene, die mit ihrem Programm „Nómade“ auch eine Wanderin auf dieser Brücke ist.
Buenos Aires, Madrid, Barcelona, Berlin – das sind die Stationen von Lily Dahab. Aufgewachsen ist sie in der südamerikanischen Metropole am Rio de la Plata, wo sie zunächst ihre Musical-Karriere begann und ihr erstes Bolero-Album aufnahm. Neun Jahre verbrachte sie in Spanien, wo sie in vielen Musical-Rollen zu erleben war. Während dieser Zeit spielte Lily Dahab auch an Madonnas Seite in Alan Parkers »Evita«(1996).

Der „Tango progresivo“ ist das dritte Konzert der „Reinickendorf Classics Berlin“ 2012/2013. 1.000 Besucher sahen die bisherigen Konzerte mit den Neubrandenburger Philharmoniker zum Auftakt und dem Klarinettisten Andy Miles mit seinem Ensemble. Sein Auftritt am 26. Oktober war ein spektakuläres Konzert mit einem atemberaubenden Streifzug durch in Deutschland noch sehr wenig bekannte Musik lettischer, armenischer und chinesischer Komponisten zum Thema „Wasser“, dem Leitmotiv der „Reinickendorf Classics Berlin“ Saison 2012/2013. Neben den einzelnen Instrumenten kamen auch verschiedene „Wasserklänge“ von der CD zum Einsatz.

Die teilweise komplexen Kompositionen wurden meisterhaft gespielt und vom Publikum begeistert aufgenommen. Neben Andy Miles brillierte vor allem Grammy-Preisträgerin Eva Bindere an der Violine.

„Es ist schon erstaunlich, welche Vielfalt die Musikwelt zum Thema „Wasser“ zu bieten hat. Sowohl die Kompositionen, als auch Klang und Ausdruck der unterschiedlichen Instrumente sind bemerkenswert“, sagt Reinickendorfs Bezirksstadträtin für Schule, Bildung und Kultur, Katrin Schultze Berndt (CDU) nach den ersten Konzerten beeindruckt.

Ein weiteres Beispiel dafür ist auch das nächsten Konzert der Reihe am Samstag, dem 24. November 2012. Dann wird die in Reinickendorf lebende Mezzospranistin Friederike Meinel ihr Programm „Slide Soft, you silver Flodds“ vorstellen. Begleitet wird sie dabei unter anderem von den sehr selten gespielten Instrumenten Glasharfe, Glasharmonika und Verrophon, bei denen das Wasser auch Mittel zur Klangerzeugung ist. Das ausführliche Programm der gesamten Konzertreihe gibt es im Internet unter www.reinickendorf-classics.de.

(Weitere Informationen: 90294 4731)

HIMWEIS: Der Abdruck der beigefügten Fotos ist honorarfrei. (Foto: Künstler)