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Reinickendorf weiht dritte kreidefreie Schule ein

Pressemitteilung vom 16.08.2012

Hermann-Schulz-Grundschule erhält interaktive Whiteboards

Die Hermann-Schulz-Grundschule an der Kienhorststraße wurde in den vergangenen Monaten komplett mit interaktiven Whiteboards ausgestattet. Sie ist damit die erste Grundschule und insgesamt die dritte Schule im Bezirk, an der herkömmliche, mit Kreide beschreibbare Tafeln ausgedient haben. Die interaktiven Whiteboards wurden speziell für den Einsatz in Schulen entwickelt und ersetzen nicht nur die bisherigen Kreidetafeln als Schreibmedium, sondern fassen sämtliche audiovisuelle Angebote, wie Texte, Graphiken, Bilder, Filme und auch Töne zusam-men.

Insgesamt sind in den letzten Monaten 14 neue Tafeln installiert worden, neun hatte die Schule bereits. Von den insgesamt 23 Tafeln wurden 13 aus Mitteln des Bezirks Reinickendorf finanziert, sieben aus Eigenmitteln der Schule und drei von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, die außerdem die notwendigen PCs bereit-gestellt hat. Über 37.000 € hat der Bezirk in den letzten Monaten hierfür investiert, die Senatsverwaltung hat 10.748 € aufgewendet.

Die sukzessive Ausstattung der Berliner Schulen mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik folgt dem für Berlin entwickelten „eEducation Masterplan“. Das neue „kreidefreie“ Zeitalter in der Hermann-Schulz-Grundschule wurde am Donnerstag, dem 16.08.2012, von der für Schule, Bildung und Kultur zuständigen Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) gemeinsam mit Oberschulrat Nikolai Neufert von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und der Schulleiterin Brigitte Dietrich mit einer feierlichen Einweihung eingeläu-tet.

Dabei wurde ein kleiner Einblick in die beinahe unbegrenzten Möglichkeiten dieses neuen Mediums gegeben. Neben dem reinen Schreiben mit einem speziellen Stift, der wie eine Computermaus funktioniert, ist es durch die Verknüpfung mit dem Internet möglich, sich Wissen nahezu gleichzeitig aus unterschiedlichen Quellen zu erarbeiten. Ebenso können beispielsweise Bilder und Notizen aus dem Unterricht gespeichert und als E-Mail an erkrankte Schülerinnen und Schüler nach Hause geschickt werden.

„Es war sehr interessant, denn Technik motiviert die Schülerinnen und Schüler noch zusätzlich. Außerdem gibt es keine Tafelbilder mehr, die verloren gehen oder blockieren,“ kommentierte Schulstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) die Einweihung und wies dabei gleich auf den zweiten Anlass der Veranstaltung hin: „Gleichzeitig mit der Einweihung der kreidefreien Schule wurde auch die neue Schülerbücherei eröffnet. Die interaktiven Whiteboards sind ja das neueste Medium, das zur Wissensvermittlung Einzug in den Unterrichtsalltag in den Schulen hält, aber gleichzeitig wird mit der Eröffnung der Bücherei dokumentiert, dass auch eines der ältesten Medien, das Buch, weiterhin seinen festen Platz im Schulunterricht haben wird. Bewährtes erhalten und Neues einbinden – das ist ein gutes Konzept für erfolgreiche Pädagogik!“

Die neue Bücherei ist durch die Teilung eines großen Raumes entstanden. Dadurch wurde jetzt erstmals die Möglichkeit geschaffen, an einem zentralen Ort in der Schule alle Bücher für die Schülerinnen und Schüler aufzubewahren, was eine große Vereinfachung für das Ausleihen zur Folge hat.

Katrin Schultze-Berndt
Bezirksstadträtin für
Schule, Bildung und Kultur
Tel.-Nr.: 90 294 2290