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„Danke“ für langsames Fahren - Dialog-Displays im Märkischen Viertel aufgestellt

Pressemitteilung vom 18.04.2012

Am 4. April 2012 wurden in der Finsterwalder Straße im Märkischen Viertel, nahe der Hannah-Höch-Grundschule, zwei sogenannte „Dialog Displays“ aufgestellt. Die Dialog-Displays würdigen die geschwindigkeitsangepasste Fahrt mit einem freundlichen, grün leuchtenden „Danke“. Wird zu schnell gefahren, mahnt die digitale Anzeige mit einem rot leuchtenden „Langsam“.

„Mit dem Aufstellen der Dialog-Displays leistet das Bezirksamt einen aktiven Beitrag zur besseren Sicherung des Schulweges der Schülerinnen und Schüler der Hannah-Höch-Grundschule“, erklärt die Bezirksstadträtin für Schule, Bildung und Kultur, Katrin Schultze-Berndt (CDU) zur Aufstellung und ergänzt: „Verkehrsunfallprävention, vor allem für die zu erwartenden Schuleinsteiger im Bezirk Reinickendorf ist mir und dem gesamten Bezirksamt ein wichtiges Anliegen!“

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Gefahr für Fußgänger durch angepasste Geschwindigkeit der anderen Verkehrsteilnehmer tatsächlich sinkt. Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat in mehreren Versuchen die Wirkung der rund 3.500 € teuren Dialog-Displays und konventionellen, etwa gleich teuren Geschwindigkeitsanzeigen auf das Verhalten von Autofahrern untersucht. Mehr als 9,4 Millionen Geschwindigkeitswerte wurden dafür ausgewertet. Ergebnis: Die Durchschnittsgeschwindigkeit verringerte sich, abhängig vom Einsatzort, um 1,8 bis 6,0 km/h. Der Anteil der Fahrer, die die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit überschritt, verringerte sich um 43 bis 64 Prozent. Auch gaben Fußgänger bei einer Befragung an, dass sie eine deutliche Sicherheitserhöhung durch die Displays verspürten.