Wirtschafts- und Schulstadträte Martin Lambert und Katrin Schultze-Berndt begrüßen Projekt zur beruflichen Erstorientierung Jugendlicher – Angebot richtet sich vor allem an Betriebe

Pressemitteilung vom 08.08.2011

Die für Schule und für Wirtschaft zuständigen Bezirksstadträte Kartin Schultze-Berndt und Martin Lambert (beide CDU) freuen sich über das an der Greenwich-Oberschule initiierte Projekt, bei dem Schülerinnen und Schüler ab der 7. Jahrgangsstufe für wenige Stunden auf Grundlage eines „Arbeitsvertrages“ Erwerbsarbeiten in einem Unternehmen ausführen.
„Eine frühzeitige berufliche Orientierung und das Einüben zentraler Kernkompetenzen des Arbeitslebens sind wichtige Bausteine, um den Jugendlichen einen späteren Eintritt ins Berufsleben zu erleichtern“, sieht Katrin Schultze-Berndt die Vorteile für die Schülerinnen und Schüler.
Aber auch Betriebe, die sich der Jugendlichen bei kleineren Arbeiten wie Putzen, Verpacken, Sortieren, Büroarbeiten, Botendiensten Gartenpflegearbeiten, Flyer verteilen etc. bedienen, haben Vorteile durch das neue Angebot: „Betriebe lernen die jungen Menschen kennen, so dass spätere Bewerbungen um eine Ausbildung oder einen Berufseinstieg leichter bewertet werden können. Zudem kann das Unternehmen junge Menschen an sich binden – angesichts der demografischen Entwicklung ein nicht ganz unwichtiger Faktor im Wettbewerb um qualifizierte Ausbildungs- und Arbeitskräfte“ ist sich Martin Lambert sicher.
Das Honorar für die Arbeiten liegt zwischen drei und fünf Euro pro Stunde. Unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-11 30 130 oder per E-Mail info@teenkom.de kann mit dem Team, das die Arbeiten koordiniert, in Kontakt getreten werden. In einem Termin werden dann Art und Umfang der Tätigkeiten abgesprochen. Der Projektträger kümmert sich „im Hintergrund“ um alle verwaltungs- und versicherungstechnischen Fragen und stellt Anfang des Folgemonats die vom Unternehmen bezogenen Leistungen in Rechnung.
„Wir gehen davon aus, dass Schülerinnen und Schüler, die bereits in einem Unternehmen gearbeitet haben, seltener ihre Ausbildung dort abbrechen werden, auch junge Erwerbstätige werden seltener ihre Beschäftigung aufgeben“, so Schultze-Berndt und Lambert mit einem weiteren Vorteil für Jugendliche und Unternehmen.

Martin Lambert
Bezirksstadtrat der
Abteilung Wirtschaft und Bauen
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