Neue Schule für Reinickendorf wird 80 Jahre - Jean-Krämer-Schule wird eröffnet

Pressemitteilung vom 09.06.2011

Neuer Name, neues Gebäude – und schon 80 Jahre alt? Was auf den ersten Blick sehr widersprüchlich erscheint, ist Ausdruck der sich ständig weiterentwickelnden Reinickendorfer Schullandschaft.

Am Dienstag, dem 21. Juni 2011 wird Katrin Schultze-Berndt (CDU), Bezirksstadträtin für Schule, Bildung und Kultur um 12.00 Uhr die Feierlichkeiten zur Namensgebung, zum 80jährigen Jubiläum und zur Einweihung des Neubaus eröffnen.

Der sogenannte „Rundbau“ an der Ecke Roedernallee / Alt-Wittenau wurde 1931 als Volksschule Wittenau eingeweiht. In den letzten Jahrzehnten waren die Johannes-Lindhorst-Hauptschule und die Max-Eyth-Realschule hier untergebracht. Im Rahmen der neu strukturierten Berliner Schullandschaft fusionierten beide zu einer integrierten Sekundarschule.

Das Gebäude wurde seinerzeit vom Architekten Jean Krämer entworfen, der in Berlin in den zwanziger und dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts viele Gebäude für die BVG entworfen hat und daher oft als „BVG-Architekt“ bezeichnet wird. Daneben hat er auch die berühmte weltweit erste Verkehrsampel auf dem Potsdamer Platz entworfen. Jean Krämer wird nun der Namensgeber für die neue Sekundarschule.

Zukünftig wird die Schule ihren Betrieb auch ganztägig organisieren. Hierfür wurde ein etwa vierzig Jahre altes Gebäude mit mobilen Unterrichtsräumen auf dem Gelände abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Im Erdgeschoss des Neubaus befinden sich die Mensa mit Verteilerküche sowie ein Mehrzweckraum, im Obergeschoss sind neue Unterrichtsräume entstanden. Im Hauptgebäude wurde außerdem eine Aufzugsanlage eingebaut, um eine barrierefreie Nutzung aller Schulbereiche zu ermöglichen. Außerdem erfolgten hier weitere funktionale Neustrukturierungen. Insgesamt hat der Bezirk 2,3 Millionen Euro in den Schulstandort investiert.