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Kampf der Miniermotte

Pressemitteilung vom 22.09.2010

Der Bezirksstadtrat für Wirtschaft und Bauen, Martin Lam-bert (CDU), sagt der Miniermotte den Kampf an.

„Auf Grund des kalten und trockenen Winters sowie des hei-ßen Sommers ist der Bestand der Miniermotte regelrecht explodiert. Das Gartenbauamt sammelt in diesen Tagen verstärkt das Laub der Weißen Rosskastanie und überführt es der thermischen Verwertung“, erläutert Bezirksstadtrat Lambert.

Zu Recht werde auf chemische Mittel gegen die Parasiten verzichtet, was einen enormen Arbeitskräfteeinsatz erfordere. „Der Erfolg ist aber garantiert: Wo Laub wirklich intensiv entsorgt wird, sind die Miniermottenpopulationen geringer. Die Kastanien zeigen dann im neuen Jahr wieder ein gesundes Grün“, so Martin Lambert.

Hintergrund: Ihren Namen hat die Miniermotte auf Grund ihres gefräßigen Verhaltens: Die Larven der Miniermotte fressen sich in minenartigen Tunneln durch das ganze Blatt, was als „minieren“ bezeichnet wird. Durch diese Tunnel färbt sich das Blatt und verwelkt. Durch den frühen Laubverlust werden die Bäume geschwächt und sind eher anfällig gegen Krankheiten. Je nach günstiger Witterung können sich bis zu vier Generationen der Miniermotte pro Jahr fortpflanzen. Rund 50.000 Kastanienbäume sind durch die Miniermotte in Berlin gefährdet.

Martin Lambert
Bezirksstadtrat für
Wirtschaft und Bauen
Tel.: (030) 90294-2260
Fax: (030) 90294-3418