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Sherlock Holmes im Märkischen Viertel Lesung in der Stadtteilbibliothek im Fontane-Haus

Pressemitteilung vom 24.06.2010

Am 7. Juli 1930 starb der Sherlock Holmes-Schöpfer Sir Arthur Conan Doyle in England. An seinem 80. Todestag, dem 7. Juli 2010, lädt die Stadtteilbibliothek im Märkischen Viertel zur „Spurensuche im Fall Sherlock Holmes“ ein. Alexander Kulpok, TV-Journalist wird sich auf diese Spurensuche begeben. Beginn ist um 18.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Sherlock Holmes ist der Prototyp und Urvater aller Detektive – exzentrisch und nonchalant, Geige spielend und Kokain konsumierend. Mit seinem Freund Dr. Watson bekämpft er die Verbrecherwelt streng nach dem Kausalprinzip und mit brillanter Kombinationstechnik.

Sein Schöpfer, Sir Arthur Conan Doyle war praktischer Arzt, der sich später der Psychiatrie und dem Spiritismus zuwandte. Als er des Serienschreibens überdrüssig war, ließ er seinen Helden kurzerhand im Kampf mit dem Bösewicht Professor Moriarty unweit des Schweizer Kurorts Meiringen in die Rheinbachfälle stürzen. Doch Sherlock Holmes durfte nicht sterben – die Leserschaft verhinderte den Tod ihres Meisterdetektivs und Doyle schrieb weiter. Noch heute erreichen Sherlock Holmes an seinem vermeintlichen Wohnsitz in der Londoner Baker Street 221b täglich Briefe von Hilfesuchenden.

Alexander Kulpok hat als Literaturkritiker und Essayist der „Süddeutschen Zeitung“ die Spuren von Sherlock Holmes in London, Edinburgh und Meiringen über Jahrzehnte verfolgt und beschrieben. Sein Fazit: Holmes ist die Inkarnation des von Freud zu Doyles Lebzeiten entdeckten „Über-Ichs“. Mit Ton- und Videobeispielen und einer Lesung wird der Fall „Sherlock Holmes“ am Todestag seines Schöpfers erhellt.

(Informationen: 417055 133)