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Schwerpunktsetzung im Gesundheitsamt zeigt Erfolge

Pressemitteilung vom 14.06.2010

So schnell wie seit vielen Jahren nicht konnten in Reinickendorf die Einschulungsuntersuchungen des Gesundheitsamtes abgeschlossen werden: Mitte Juni sind – bis auf einzelne Nachzügler – ca. 2100 künftige Erstklässler durch die Ärztinnen im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst daraufhin begutachtet worden, ob und ggf. mit welchen zusätzlichen Fördernotwendigkeiten sie reif für die Schule sind. Dabei wurden für 92 Kinder ein oder mehrere Förderbedarfe festgestellt, bei 166 Kindern musste ein Ruhen der Schulpflicht für ein Jahr empfohlen werden.

Der Bezirksstadtrat für Gesundheit und Soziales, Andreas Höhne (SPD), ist stolz auf die Leistung seiner Mitarbeiterinnen: „Vermutlich als erster Bezirk hat Reinickendorf in diesem Jahr die Untersuchungen abgeschlossen. Dies ist umso bemerkenswerter, als in allen Bezirken die Personaldecke eng ist und einige Bezirke evtl. nicht einmal bis zum Schuljahresbeginn Ende August fertig sein können.“

Möglich wurde dieser Erfolg durch eine in den letzten Jahren erfolgte stärkere Schwerpunktsetzung im Gesundheitsamt auf den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst. „Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist der eigentliche Auftrag des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, präventiv zu wirken, besonders wichtig,“ so Stadtrat Höhne.

Weitere positive Effekte der Schwerpunktsetzung sind, dass erstmals seit vielen Jahren wieder für den kompletten Schülerjahrgang der 9. Klasse Impfkontrollen und –beratungen sowie in diesem Jahr Reihenuntersuchungen in zahlreichen Kindertagesstätten durchgeführt werden . „Diese Prävention ist der eigentliche Auftrag des Öffentlichen Gesundheitsdienstes,“ so Stadtrat Höhne abschließend, „denn je früher Entwicklungsstörungen oder –verzögerungen bei Kindern festgestellt werden, desto eher können notwendige Fördermaßnahmen eingeleitet werden.“

Andreas Höhne
Bezirksstadtrat für
Gesundheit und Soziales

Andreas Höhne
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