Taufe des ehemaligen "Müllberges" im Freizeit- und Erholungspark Lübars

Pressemitteilung vom 05.05.2010

Schon sehr bald wird der Name „Müllberg“ der Vergangenheit angehören. Denn auf Initiative der Auszubildenden vom Fachbereich Vermessung wurde ein Wettbewerb zur Namensfindung für den „Müllberg“ gestartet. Im Rahmen einer Übung hatten die Auszubildenden vom Fachbereich Vermessung des Bezirksamtes Reinickendorf von Berlin die Anhöhe im Freizeit- und Erholungspark Lübars mit 85,3 m bestimmt. „Diese schöne, parkähnliche Anhöhe sollte nicht länger als „Müllberg“ tituliert werden“, so der allgemeine Tenor der Auszubildenden.

Neben Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU) waren sowohl das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF), das die Familienfarm Lübars betreibt, wie auch die GESOBAU als größter Vermieter im Märkischen Viertel sofort bereit, in der Jury zur Namensfindung mitzuwirken und auch kleine Preise für die Sieger des Namenswettbewerbs bereit zu stellen. Es galt, aus 187 Vorschlägen den Namen auszusuchen.

„Ich freue mich, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger am Wettbewerb beteiligt haben“, so der Bezirksstadtrat für Wirtschaft und Bauen, Martin Lambert (CDU). Frank Balzer hebt hervor: „Er-wähnenswert ist, dass die Vorschläge – mit einer Ausnahme – aus der Reinickendorfer Bevölkerung kamen, was auf eine enge Verbundenheit mit dem Bezirk schließen lässt.“

Die Bekanntgabe der Sieger sowie die Taufe der Anhöhe werden von Herrn Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU)

am Donnerstag, 13. Mai 2010 (Himmelfahrt),
um 15.00 Uhr

unter Teilnahme der Vertreter des EJF, der GESOBAU, der Auszubildenden des Fachbereichs Vermessung sowie des Bezirksstadtrates für Wirtschaft und Bauen auf der Anhöhe im Freizeit- und Erholungspark Lübars erfolgen.

Anschließend laden EJF und GESOBAU alle Teilnehmer zum Kinderfest auf die Jugendfarm Lübars ein. Dazu Siegfried Dreusicke, Vorstandsvorsitzender des EJF: „Die ganze Gegend erhält mit dem neuen Namen eine qualitativ neue Ausrichtung. Davon wird auch die Familienfarm Lübars profitieren.“

„Für die Bewohner des Märkischen Viertels bedeutet die Freizeitanlage ein Stück Heimat – umso wichtiger, dass diese nicht länger als „Müllberg“ bezeichnet wird, sondern einen würdigen Namen erhält,“ so Ulf Lennermann, Geschäftsbereichsleiter der GESOBAU.

Bezirksstadtrat
der Abteilung Wirtschaft und Bauen
Martin Lambert
Tel.: (030) 90294-2260
Fax.:(030) 90294-3418