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Am 21. März ist Welt-Down-Syndrom-Tag

Pressemitteilung vom 18.03.2010

Am 21. März ist Welt-Down-Syndrom-Tag

Am Wochenende 20. und 21.3.2010 werden an vielen Orten in ganz Deutschland durch Vereine und Selbsthilfegruppen Aktionen organisiert: Mit Informationsständen, Foto-Ausstellungen, Vorträgen, Benefizveranstaltungen, Sport-Events, Gottesdiensten u.ä wird auf die Lebenssituation von Menschen mit Down-Syndrom hingewiesen.

Unterstützt durch das Deutsche Down-Syndrom InfoCenter mit seiner Mitmach-Poster-Kampagne mit dem Slogan: „Heute ist unser Tag. Ich bin dabei!“ wird es auch in diesem Jahr für den Bezirk Reinickendorf eine Informationsveranstaltung geben.

Die Selbsthilfegruppe 3mal21 = Down-Syndrom wird am Samstag, dem 20.03.2010 von 10.00 bis 18.00 Uhr im Shopping-Center „Der Clou“ zum Thema Kinder und Erwachsene mit Down-Syndrom informieren, während die Kinder das kostenlose Kinderschminken von 11.00 – 15:00Uhr nutzen können. Zusätzlich steht Ihnen zwischen 13.00Uhr und 16.00Uhr ein Sonderpädagoge der Helene-Häuseler-Schule zur Verfügung, der Sie gerne zum Thema Schule kompetent beraten wird.

Wer keine Zeit hat, den Stand zu besuchen, der kann sich auch auf der Internetseite der Gruppe informieren. Diese lautet: http://www.3mal21gleich-down-syndrom.de.. Das Down-Syndrom – auch Trisomie 21 genannt – ist eine genetische Besonderheit, bei der das Chromosom 21 dreifach vorhanden ist. In Anlehnung daran wurde von Down Syndrome International (DSI) – dem Verein, in dem sich weltweit DS-Organisationen zusammengeschlossen haben – als Datum des Welt-Down-Syndrom-Tages der 21.3. gewählt. Zum ersten Mal wurde dieser Welt-DS-Tag am
21. März 2006 begangen.

Diese jährlich wiederkehrende Kampagne soll die Anliegen der Menschen mit Down-Syndrom dem Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit nahe bringen.

Der Welt-Down-Syndrom-Tag dient u.a. dazu, an die Gesellschaft zu appellieren, dies als selbstverständlich anzuerkennen, Unterschiedlichkeiten als Normalität und Teil der menschlichen Vielfalt zu begreifen. Das wichtigste Anliegen jedoch bleibt die Inklusion: die Forderung, dass jeder Mensch mit Down-Syndrom in seiner Individualität akzeptiert und sein Recht auf Teilhabe in allen Lebensbereichen anerkannt wird.

In Deutschland leben schätzungsweise 50.000 Menschen mit Down-Syndrom. Ihre Lebensumstände haben sich in den vergangenen Jahren wesentlich verbessert. Sowohl die medizinische Vorsorge und therapeutische Frühhilfen als auch erweiterte schulische und berufliche Möglichkeiten tragen dazu bei.