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Der stellvertretende Bürgermeister und Stadtrat für Jugend und Familie Herr Peter Senftleben wird am

Pressemitteilung vom 01.07.2009

Donnerstag,
den 2.7.2009,
um 15.00 Uhr,
im Haus am See,
Stargardstr. 9, 13407 Berlin

eine Studiengruppe ungarischer Lehrerinnen und Lehrer der Radnoti-Grundschule aus Mór/Westungarn begrüßen und sich mit ihnen über ihre Eindrücke austauschen, die sie bei dem Besuch der Reginhard-Grundschule und der mit dieser Schule kooperierenden Jugend- und Kindereinrichtungen, dem Quartiermanagements am Letteplatz und dem Kinder- Jugend- und Familienzentrum „Haus am See“ gewinnen konnten.

Die Lehrergruppe befindet sich auf Einladung des „Instituts für Kirche und Gesellschaft“ der evangelischen Kirche von Westfalen zu einem Studienaufenthalt in Berlin und hat das Bezirksamt Reinickendorf um die Gelegenheit gebeten, einen Einblick in Grundschulpädagogik zu ermöglichen, die sich den Anforderungen der Integration von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund stellt.

„Ich bin diesem Wunsch sehr gerne nachgekommen. Fast genau 20 Jahre, nachdem Ungarn durch die Öffnung des „Eisernen Vorhangs“ eine wichtige Voraussetzung zum Ende der DDR geleistet hat, verstehe ich diese Einladung auch als ein kleines bescheidenes „Danke schön“ für unsere ungarischen Gäste,“ erläutert der stellvertretende Bürgermeister Herr Peter Senftleben.

Neben einem Einblick in das Unterrichtsgeschehen wird die Gruppe Gelegenheit haben, die unterstützenden sozialpädagogischen Einrichtungen „Hort“ und „Schulstation“ in der Schule sowie das neu eingerichtete Quartiersmanagement am Letteplatz und die kooperierenden Kinder- und Jugendeinrichtungen „Die Luke“ und „Kinderfreizeitstätte Pankower Allee“ in unmittelbarer Nachbarschaft kennen zu lernen. Den Abschluss bildet das Kinder- Jugend- und Familienzentrum „Haus am See“ mit dem „Nachbarschafts- und Selbsthilfetreff“ des interkulturellen Trägers „Lebenswelt gGmbH“, das vielfältige Angebote zur Integration und gesellschaftlichen Teilhabe von Familien mit Migrationshintergrund bietet.

Abschließend stellt Herr Senftleben fest:
„Schule ohne enge Kooperation und Unterstützung durch Jugendhilfe ist heute undenkbar, und Jugendhilfe kann ihre präventiven Möglichkeiten nur entfalten, wenn sie im engen Zusammenwirken mit Schule passgenaue Angebote für die Kinder und Jugendlichen wie auch zur Unterstützung der Eltern entwickelt. Dies ist im Umfeld der Reginhard-Grundschule trotz oder gerade wegen des schwierigen sozialen Umfelds vorbildlich gelungen und ich bin stolz, dies auch internationalen Gästen zeigen zu dürfen. Ich bedanke mich besonders herzlich bei der Schulleitung der Reginhard-Schule, die ohne Zögern bereit war, für die ungarische Gruppe ihre Türen zu öffnen“.

Gegen 15.00 Uhr besteht auch Gelegenheit, Gruppenfotos aufzunehmen und die Gruppe zu ihren Eindrücken zu befragen.

Abt.
Jugend und Familie
- Bezirksstadtrat -
Peter Senftleben
Tel.: 90294 2330

Internet:[[http://www.jugend-reinickendorf.de |
www.jugend-reinickendorf.de ]]
E-Mail:
peter.senftleben@ba-rdf.verwalt-berlin.de